Handball: Bezirksliga Münsterland
Eiskalter Thorben Steenweg lässt Arminia Ochtrup jubeln

Burgsteinfurt -

Was für ein Spiel, was für eine Spannung. Und mittendrin: Thorben Steenweg. Der Linksaußen des SC Arminia Ochtrup nahm beim 31:30-Sieg gegen Sparta Münster die Heldenrolle ein. „Das ist der Hammer“, brach es aus Trainer Heinz Ahlers heraus.

Sonntag, 17.03.2019, 12:52 Uhr
Thorben Steenweg war der Mann des Tages. Ihm gelangen nicht nur elf Treffer, er verwandelte in der Schlusssekunde auch den Siebenmeter zum 31:30-Endstand.
Thorben Steenweg war der Mann des Tages. Ihm gelangen nicht nur elf Treffer, er verwandelte in der Schlusssekunde auch den Siebenmeter zum 31:30-Endstand. Foto: Angelika Hoof

„Das ist der Hammer“, freute sich Trainer Heinz Ahlers während seine Spieler völlig aus dem Häuschen um ihn herumsprangen und ihren 31:30 (10:13)-Erfolg über Sparta Münster feierten, als hätten sie gerade die Meisterschaft gewonnen. So geschehen am Samstagabend in Ochtrup, wo die Bezirksliga Handballer des SC Arminia ihr Trainerteam durch ein Wechselbad der Gefühle schickten.

Die Hausherren erwischten einen guten Start und gingen mit 2:1 in Führung. „Anstatt unser Spiel dann routiniert durchzuziehen, folgte plötzlich ein Fehler dem nächsten – ganz zu schweigen von den vergebenen Torwürfen und Siebenmetern. Es passte einfach nichts mehr zusammen“, musste Ahlers mit ansehen, wie seine Mannschaft plötzlich einem 7:11-Rückstand hinterherlief.

Thorben Steenweg wirft Arminia Ochtrup zum Sieg

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  • Am Samstag bekamen es Christian Woltering und seine Arminen mit Sparta Münster zu tun.

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  • Nach zuletzt eher weniger erfolgreichen Auftritten hatten sich Raphael Woltering und Co. viel vorgenommen.

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  • Timo Wiggenhorn (l.) blieb diesmal ohne Torerfolg, rackerte aber viel.

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  • Dass Thorben Steenweg nach überstandener Verletzung wieder einsatzfähig war, erwies sich im Nachhinein als siegbringend.

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  • Pure Power: SCA-Kreisläufer Gerrit Thiemann knallt durch die spartanische Phalanx.

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  • Drei Münsteraner sind nicht genug . . .

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  • . . . um Thiemann fair zu stoppen.

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  • In der ersten Hälfte gerieten max Oelerich und die Seinen in Schieflage.

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  • Tom Noori wusste, dass er im Aufbau gefragt war.

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  • Raphael Woltering (2.v.r.) steuerte vier Treffer bei.

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  • Aber nichts ging über Thorben Steenweg, der elf Mal „einnetzte“.

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  • Alexander Wahlen (r.) wechselte sich am Kreis mit Gerrit Thiemann ab.

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  • Max Oelerich erzielte nur zwei Treffer, was weit unter seinem Durchschnitt ist.

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  • Sein jüngerer Bruder Lars kam als Rechtsaußen zum Einsatz.

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  • Gerrit Thiemann (M.) war fünf Mal erfolgreich.

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  • Heinz Ahlers fand die richtigen Worte, um sein Team zu einer Aufholjagd zu inspirieren.

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  • Nerven aus Stahl: Thorben Steenweg verwandelt in der Schlusssekunde den Siebenmeter zum 31:30-Sieg.

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  • Dann brach es aus den Arminen heraus.

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  • Und dann die Hände zum Himmel . . .

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  • Ein Tänzchen in Ehren.

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Doch die Töpferstädter steckten nicht auf, hatten per Strafwurf durch Thorben Steenweg gerade auf 10:13 verkürzt, als Max Oelerich nach einem Foul eine Zeitstrafe erhielt. Steenweg und Lehmann reklamierten bei den Unparteiischen und konnten Oelerich direkt auf die Bank folgen. Da waren es nur noch drei Feldspieler, für die es bis zur Halbzeit aufopferungsvoll weitere Gegentreffer zu verhindern galt.

Nach einer deutlichen Ansprache von Ahlers kamen die Ochtruper wie ausgewechselt aus der Kabine. Mussten sie in Unterzahl zunächst noch zwei weitere Gegentreffer zum 10:15 hinnehmen, so folgte bis zur 39. Minute eine Aufholjagd, die sich sehen lassen konnte. Durch Treffer von Christian Woltering (3), Thorben Steenweg und Lars Oelerich, Gerrit Thiemann (2) sowie guten Paraden von Lars Wierling lagen die Ochtruper mit 17:16 in Front und bauten ihren Vorsprung sogar auf 22:18 aus.

„Sparta, Sparta“, feuerten die mitgereisten Münsteraner Fans ihre Sieben an, der es tatsächlich gelang, durch Silas Menke den Ausgleich zum 30:30 zu markieren. 13 Sekunden waren noch zu spielen. Die Halle kochte, als Tom Noori beim letzten Konter durch Peter Onnebrink rüde zu Fall gebracht wurde, was eine Rote Karte für den Spartaner zur Folge hatte. Den fälligen Strafwurf verwandelte Thorben Steenweg zum 31:30-Endstand. „Ein glücklicher, aber aufgrund der zweiten Halbzeit ein nicht unverdienter Sieg“, betonte Ahlers.

Tore: Steenweg (11), C. Woltering, Thiemann (beide 5), R. Woltering (4), M. Oelerich, Wahlen (beide 2), Noori und L. Oelerich (beide 1).

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