Handball: A-Jugend-Bezirksliga
Arminia Ochtrups Youngster bleiben auf dem Thron

Ochtrup -

Die Ochtruper Talentschmiede hat einige heiße Eisen im Feuer. Gemeint sind die A-Jugend-Handballer des Vereins. Die hatten am Samstag Großes vor – und setzten ihr Vorhaben auch in die Tat um.

Montag, 08.04.2019, 13:46 Uhr
Die A-Jugend-Handballer des SC Arminia Ochtrup machten mit einem 27:19-Heimsieg gegen die HSG Ascheberg/Drensteinfurt den Gewinn der Meisterschaft perfekt.
Die A-Jugend-Handballer des SC Arminia Ochtrup machten mit einem 27:19-Heimsieg gegen die HSG Ascheberg/Drensteinfurt den Gewinn der Meisterschaft perfekt. Foto: Arminia Ochtrup

Dass sie eine Klasse für sich sind, bewiesen die Ochtruper A-Jugend-Handballer in der abgelaufenen Bezirksligasaison. Die beendeten sie nach dem 27:19-Heimsieg gegen die HSG Ascheberg/Drensteinfurt als Meister.

Die Ausgangslage war klar: Ein Punkt würde den Arminen reichen, um den Titel in die Töpferstadt zu holen. Und das sollte gegen den Tabellensiebten eigentlich kein Problem sein. Doch Trainer Timo Wiggenhorn durfte sich im Vorfeld keineswegs zu sicher fühlen: „Es hätte ja auch gut sein können, dass die Nerven uns einen Strich durch die Rechnung machen. Zudem war sportliche Qualität in der Klasse so hoch, dass es nie einen einfachen Gegner gab.“

Wiggenhorns Skepsis erwies sich als begründet, denn in der 17. Minute lag der Gast mit 6:5 vorne. Der Rückstand zeigte Wirkung – und zwar positive. Lars Oelerich glich postwendend aus, Jan Mantke und Lennart Engels warfen einen 11:6-Vorsprung heraus (23.). Zur Pause führte das Heimteam mit 16:8.

„Da haben unsere Jungs genau die richtige Einstellung gezeigt. Der Einsatz, der Wille und der Glaube haben die Mannschaft über die komplette Saison ausgezeichnet“, lobte Wiggenhorn. Im zweiten Abschnitt ließen die Ochtruper vor den rund 200 Zuschauern in der Halle II des Schulzentrums keinen Zweifel daran aufkommen, wer der Herr im Haus ist. Den letzten Treffer einer fantastischen Saison erzielte Tom Höfting in der 58. Minute zum zwischenzeitlichen 27:17.

Nach der Niederlage am dritten Spieltag im Derby gegen Gronau und dem 29:30 beim Vizemeister JSG Tecklenburger Land stand der Gewinn der Meisterschaft zur Debatte. „Wir haben uns dann aber zusammen gesetzt und besprochen, was wir vorhaben“, so Wiggenhorn. Mit sechs Siegen in Serie machten die Ochtruper dann klar, wer auf den Thron gehört.

Begonnen hatten die Arminen mit dem Trainerduo Wiggenhorn/Christian Woltering. Letzterer trat im Saisonverlauf aus beruflichen Gründen zurück und wurde von Niklas Pohl ersetzt. Der war eigentlich für die B-Junioren zuständig. Aber weil der SCA in dieser Altersklasse zahlenmäßig zu schwach besetzt war, um eine Mannschaft stellen zu können, rückten Pohl und die fünf B-Jugendlichen im Winter auf.

Fünf Akteure des Kaders verlieren ihre Spielberechtigung im Nachwuchsbereich und werden in die Senioren eingegliedert. Wie es mit den verbleibenden Kräften sportlich weitergeht, werden Wiggenhorn und Pohl in den nächsten Tagen mit der Abteilungsleitung besprechen. Die Teilnahme an den Qualifikationsrunden zur Ober- oder zur Landesliga könne er sich schon gut vorstellen, ließ Wiggenhorn durchblicken.

► Zum Kader gehörten: Jonathan Ilmer, Max Kockmann, Lars Oelerich, Basin Lienkamp, Benedikt Wülker, Jannes Engels, Lennart Engels, Mathis Lakomy, Jan Mantke, Fabian Kracke, Tom Höfting, Fabio Ewald, Carl Kötterheinrich, Lennart Mieling, Tim Beck, Johannes Schmerling und Tobias Schmerling.

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