Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Metelener machen Montag mobil

Ochtrup -

Das kann was werden: Am Ostermontag stehen sich die beiden Nachbarn SpVgg Langenhorst/Welbergen und Matellia Metelen gegenüber. Kurz vor dem Saisonende sorgt die Tabellenkonstellation dafür, dass es ein ganz besonderes Derby ist.

Donnerstag, 18.04.2019, 17:12 Uhr
Dominik Düker (l.) ist eine der tragenden Säulen bei der SpVgg Langenhorst/Welbergen.
Dominik Düker (l.) ist eine der tragenden Säulen bei der SpVgg Langenhorst/Welbergen. Foto: Angelika Hoof

Bis Ostermontag müssen alle Eier gefunden worden sein, denn wer dann nicht im Vechtestadion ist, dem droht, ein ganz besonderes Spiel zu verpassen: SpVgg Langenhorst/Welbergen gegen Matellia Metelen. Die 2019er Version dieses Derbys verspricht Abstiegskampf pur, jede Menge Zuschauer und Frühsommerwetter mit Temperaturen um die 25 Grad.

„Besser geht es doch gar nicht“, freut sich Thorsten Bäumer auf das Match. Der Langenhorster Trainer sieht sein Team psychologisch im Vorteil: „Sicherlich brauchen wir auch noch drei, vier Punkte. Aber aktuell haben wir acht Zähler mehr als Metelen. Die stehen also unter größerem Druck als wir.“

Bäumer fordert, dass seine Truppe voll fokussiert ist, denn die Matellia ist mit ihren schnellen Spitzen stets gefährlich. Da kommt es auf Dominik Düker an, den zentralen Mann in der Dreierabwehr der Langenhorster. Düker ist einer der wichtigsten Männer im schwarz-gelben Konzept. Beim 0:0 im Hinspiel sah er allerdings die Ampelkarte.

Die Metelener mobilisieren alle Kräfte, um unten rauszukommen. In der Vorwoche setzte der Verein für das Spiel in Borghorst einen Fanbus ein, diesmal radelt der ganze Tross nach Lan­genhorst.

„Das ist super und steht für den Verein, der wie eine Familie ist. Jetzt liegt es an uns, den Fans was zurückzugeben“, bezieht Matellia-Trainer Bertino Nacar Stellung.

Für Nacar ist das Derby schon so etwas wie der letzte Strohhalm, den es im Kampf um den Klassenerhalt zu greifen gibt. „Dass wir Druck haben, ist nicht von der Hand zu weisen. Diesen Druck gilt es, nun in positive Energie umzuwandeln“, fordert der Coach.

Taktisch ist die Marschroute klar – die Elf aus der Vechtegemeinde spielt in Langenhorst voll auf Sieg. Und das vermutlich in Bestbesetzung. Lediglich Angreifer Christopher Viefhues klagte am Donnerstag über muskuläre Probleme.

 

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