Handball: Bezirksliga Münsterland
Bei Arminia Ochtrup brummt der Bär

Ochtrup -

Ein Bär, der Tretroller fährt – der ist in Ochtrup momentan schwer angesagt. „Balou“ ist das neue Maskottchen der Arminia-Handballer. Dabei war der pelzige Zeitgenosse gar nicht die erste Wahl. Favorisiert war ein Kostüm mit lateinamerikanischem Einschlag und Verbindungen zur irischen Bierindustrie.

Dienstag, 23.04.2019, 12:26 Uhr
„Balou, der Bär“ ist das erste Maskottchen in der Geschichte der Ochtruper Handballer. Es hätte beinahe „Armin, der Armine“ geheißen.
„Balou, der Bär“ ist das erste Maskottchen in der Geschichte der Ochtruper Handballer. Es hätte beinahe „Armin, der Armine“ geheißen. Foto: Thomas Strack

er Kölner Geißbock „Hennes“, die BVB-Biene „Emma“, Gladbachs Fohlen „Jünter“ oder Schalkes treuer Knappe „Erwin“ – wer als Sportverein was auf sich hält, der hat ein Maskottchen. In diese Riege reihen sich jetzt auch Arminia Ochtrups Bezirksliga-Handballer ein: Sie schicken „Balou, den Bären“ ins Rennen.

„Bei unseren Heimspielen sind immer Kids in der Halle. In erster Linie für die haben wir uns das mit dem Maskottchen ausgedacht“, berichtet Christian Woltering , Spieler der ersten Mannschaft und Jugendwart in Personalunion.

„Balou, der Bär“ macht bei Arminia Ochtrups Handballern Stimmung

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  • „Balou“ macht neuerdings bei den Ochtruper Handballern Stimmung. Eigentlich sollte ein Tukan das Maskottchen sein – doch dann wurde es ein Bär.

    Foto: Thomas Strack
  • „Kuno, das Krokodil“ rockt in der Emsdettener Emshalle, wenn die Zweitliga-Handballer des TVE spielen.

    Foto: nn
  • Mal was ganz anderes: „Miyuki, das Mammut“ stärkt Ahlens Handballern den Rücken.

    Foto: Penno
  • Beim Handball-Bezirksligisten hat der Löwe „Murphy“ das Sagen.

    Foto: Jörg Wahlbrink
  • „Tiga“ ist das Maskottchen des Handball-Zweitligisten HSG Nordhorn/Lingen.

    Foto: Angelika Hoof
  • In Greven gab es mal „Barny, das Schwein“. Er sollte den damaligen Zweitliga-Handballerinnen Glück bringen.

    Foto: nn
  • Eher wie ein gerupfter Adler sieht das Maskottchen der Footballer von den Münster Blackhawks aus.

    Foto: Ralf Aumüller
  • Ein bisschen wie eine Figur aus „Game of Thrones“, tatsächlich aber ein Reggae-Sänger: „Bob“ vom Basketball-Bundesligisten RASTA Vechta.

    Foto: dpa
  • „Fuchsi“ wird von den Füchsen Berlin ins Rennen geschickt.

    Foto: Andreas Gora
  • „Emma“, die Kuscheltierbiene von Borussia Dortmund.

    Foto: dpa
  • Das HSV-Maskottchen „Dino“ will zurück in die 1. Liga.

    Foto: dpa
  • Einfach nur Kult: Der Geißbock „Hennes“ vom 1. FC Köln.

    Foto: dpa
  • Gewöhnungsbedürftig: „Wölfi“ vom VfL Wolfsburg und „Stolle“ von Holstein Kiel.

    Foto: SYSTEM
  • Ganz harte Kost: Moonchester (r.) und Moonbeam vom englischen Premier-League-Spitzenreiter Manchester City.

    Foto: Martin Rickett

Eigentlich hatten sich Woltering und Co. auf einen Tukan verständigt, einen langschwänzigen Vogel aus den Tropen Süd- und Mittelamerikas. Vielen auch bekannt als das Tier aus der Guinness-Werbung. „Wir wollten das Kostüm beim Schnuppertag für Kinder am 17. März erstmals präsentieren, doch das mit dem Tukan hätte zeitlich nicht hingehauen. Also mussten wir uns was anderes ausdenken“, so Woltering.

In die engere Wahl kam unter anderem ein Lamm, weil das im Ochtruper Stadtwappen zu finden ist. Doch das war den Sportlern zu lieb und zu harmlos. Es sollte schon ein bisschen gefährlicher sein. Und es durfte nicht schon von einem anderen bekannten Verein besetzt sein. Die Entscheidung fiel zugunsten eines Bären aus, der auf den Namen „Balou“ hört. Somit war die Namensvariante „Armin, der Armine“ aus dem Rennen. „Balou“ trägt übrigens die Rückennummer „0“, weil die angedachte „1912“ – das Gründungsjahr des SCA – einfach zu lang war.

Reihum soll bei jedem Heimspiel ein anderer in das Bärenfell schlüpfen. Aktive Spieler ausgeschlossen. „Wer dazu Lust hat, kann sich ja bei mir melden“, erklärt Woltering. „Allerdings zu Kräftige und zu Große kommen für das Kostüm nicht infrage. Für Zwei-Meter-Hünen ist das nix.“

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