Fußball: Jahreshauptversammlung des FSV Ochtrup
Der FSV Ochtrup hat ein großes Problem mit seinen Schiedsrichtern

Ochtrup -

Seit etwas mehr als einem Jahr existiert der FSV Ochtrup. Der neue Fußballverein ist seit dem auf 813 Mitglieder gewachsen. Es gibt aber auch Probleme, wie das mit den Schiedsrichtern. Über die angedachten neuen Sportplätze am Witthagen konnte noch nicht viel berichtet werden.

Montag, 06.05.2019, 14:02 Uhr aktualisiert: 07.05.2019, 14:50 Uhr
Peter Oeinck (l.) blickt optimistisch in die Zukunft. In puncto „Sportanlage am Witthagen“ konnte der FSV-Vorsitzende am Sonntag wenig Neues berichten.
Peter Oeinck (l.) blickt optimistisch in die Zukunft. In puncto „Sportanlage am Witthagen“ konnte der FSV-Vorsitzende am Sonntag wenig Neues berichten. Foto: Martin Fahlbusch

Beim FSV Ochtrup können sie sich für das im vergangenen Jahr Geleistete zufrieden auf die Schulter klopfen. Diesen Eindruck vermittelte jedenfalls die Mitgliederversammlung am Sonntagabend im DRK-Zen­trum.

Rund ein Jahr nach der Gründung des Fußballvereins ist die Mitgliederzahl von 603 auf 813 angestiegen. Mehr als die Hälfte davon sind in Mannschaften aktiv. Und wie bestellt, hatten am Sonntag alle in Wettbewerben kickenden Männer-, Frauen- und Jugendteams ihre Meisterschaftsspiele gewonnen.

Für den Vorsitzenden Peter Oeing nicht nur ein Grund, zufrieden auf die Vergangenheit, sondern auch optimistisch in die Zukunft zu schauen. Mit Clemens Gude hat der Verein seit November einen neuen Sportlichen Leiter gefunden, der auch im Trainerbereich aktiv ist.

Wie Michael Schomann , der Sportliche Leiter der Jugendabteilung, informierte, spielt der FSV im Nachwuchsbereich zumeist in den oberen Tabellenbereichen mit. Kurz- und mittelfristig will der Club mit der einen oder anderen Mannschaft auf Bezirksebene auflaufen.

In diesem Zusammenhang lag das Thema nach ausreichenden Trainings- und Spielplätzen für den Verein regelrecht auf der Hand. Angetan berichtete Schomann von einem kürzlich stattgefundenen Treffen der FSV-Verantwortlichen mit dem Investor der geplanten Sportanlage am Witthagen. „Von den Indoor-Anlagen waren wir regelrecht geflasht“, so Schomann.

Aber wie es mit dem in Rede stehenden und die Öffentlichkeit brennend interessierenden Außenareal weitergeht, da gab sich Vorsitzender Peter Oeing eher schmallippig. „Wir wünschen den Mitgliedern unserer Verhandlungskommission für die wichtigen Gesprächen mit der Investorengruppe und der Stadt Ochtrup viel Erfolg und hoffen, nach der Sommerpause Konkreteres berichten zu können“, so seine sehr allgemein gehaltene Aussage.

Die FSV-Finanzen sind in Ordnung, wie die Kassenprüfer Oliver Bülters und Uwe Kreling konstatierten, sodass der Vorstand einstimmig entlastet werden konnte. Froh war der Verein darüber, dass es jetzt mit Hannah Köllmann eine Datenschutzbeauftragte gibt.

Problematisch bleibt die Situation bei den Schiedsrichtern. „Wir müssen mindestens neun Referees stellen. Von den sechs Unparteiischen, die im Moment aktiv sind, hören bald einige aus Altersgründen auf. Wenn wir da nicht aktiv gegensteuern, kommen auf uns jährliche Strafabgaben an den Verband von bis zu 2750 Euro zu. Das sollten wir auf jeden Fall verhindern“, versuchte Oeinck das Interesse an dieser verantwortlichen Tätigkeit zu befeuern.

Während der Versammlung wurde dem Elternforum des Vereins für sein großes Engagement mit einer Urkunde gedankt.

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