Basketball: Deutsche Ü-50-Meisterschaft
Der bronzene Bradara: Ochtruper Basketballer spielt beim DM richtig stark

Ochtrup -

Damir Bradara hatte allen Grund zur Freude. Bei der Endrunde der Deutschen Meisterschaft der Ü-50-Basketballer in Freiburg spielte der Point Guard von Arminia Ochtrup richtig stark. Der Lohn: Platz drei mit der SG Bremen und eine Anfrage für ein Turnier einer anderen Größenordnung.

Donnerstag, 23.05.2019, 15:32 Uhr
Arminia Ochtrups Spielertrainer Damir Bradara (v.r.) belegte mit der SG Bremen/Georgsmarienhütte bei der Deutschen Ü-50-Meisterschaft in Freiburg den dritten Platz.
Arminia Ochtrups Spielertrainer Damir Bradara (v.r.) belegte mit der SG Bremen/Georgsmarienhütte bei der Deutschen Ü-50-Meisterschaft in Freiburg den dritten Platz. Foto: privat

Die acht Wochen hartes Training haben sich für Damir Bradara bezahlt gemacht. Mit der Spielgemeinschaft Bremen/Georgsmarienhütte gewann der Spielertrainer von Arminia Ochtrup bei der deutschen Ü-50-Basketballmeisterschaft in Freiburg die Bronzemedaille. Die Kirsche auf der Torte: Er bekam eine Einladung, an der Europameisterschaft dieser Altersklasse im kommenden Jahr in Malaga teilzunehmen.

Zum Auftakt gewann die SG mit 29:26 – gespielt wurde zwei Mal zehn Minuten – gegen den stark eingeschätzten DBV Charlottenburg, der mit einigen Ex-Profis bestückt war. Das verlieh das nötige Selbstvertrauen, um auch den Vorjahresvierten SC GW Paderborn mit 35:27 zu besiegen. „Eine ganz starke Leistung. Wir haben extrem hoch und aggressiv verteidigt, um Druck auszuüben. Die Pressverteidigung hat natürlich Kraft gekostet, war aber effektiv“, so Bradara, der als Aufbauspieler immer in der Startformation stand. „Da hat es sich ausgezahlt, dass ich viel für mich trainiert habe. Ich bin gut zu Fuß gewesen.“

Mit einem 44:23-Erfolg gegen die SG Wiesloch/Leimen buchten Bradara und Co. als Gruppenerster das Viertelfinale, in dem ART Düsseldorf mit 47:36 bezwungen wurde. „Der Gegner hatte einen richtig starken Amerikaner, aber wir haben da unsere beste Leistung abgerufen“, freute sich der Töpferstädter.

Im Halbfinale gegen Titelverteidiger SG Telgte/Boele, der auf einige früherer Bundesliga-Akteure aus Hagen vertraute, schieden die Norddeutschen mit 22:26 aus. Dabei wurde in der Schlussphase eine Zwei-Punkte-Führung noch aus der Hand gegeben. Als ein gutes Trostpflaster erwies sich danach der 34:33-Sieg im kleinen Finale gegen den TSV Rosenheim.

„Ich bin super zufrieden mit unserem dritten Platz und auch mit meiner Leistung. Nach Ex-Profi Holger Tamm war ich der zweitbeste Werfer im Team“, freute sich Bradara.

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