Fußball: Kreispokal Steinfurt
SpVgg Langenhorst/Welbergen mehr als nur ein Außenseiter

Ochtrup -

Von einer Herkules-Aufgabe zu sprechen, wäre angesichts der Ausgangslage eher untertrieben. Schließlich trennen den A-Ligisten SpVgg Langenhorst/Welbergen und den Westfalenligisten SuS Neuenkirchen stolze drei Klassen. Aber das könnte auch den Reiz des Kreispokalspiels am Donnerstag im Vechtestadion ausmachen.

Mittwoch, 21.08.2019, 14:36 Uhr aktualisiert: 21.08.2019, 16:38 Uhr
Auch in zu und rein in das zweifelhafte Vergnügen: Für Lukas Steinlage (M.) und die Langenhorster dürfte heute gegen SuS Neuenkirchen nicht viel drinsitzen.
Augen zu und rein in das zweifelhafte Vergnügen: Für Lukas Steinlage (M.) und die Langenhorster dürfte heute gegen SuS Neuenkirchen nicht viel drinsitzen. Foto: Thomas Strack

Aus welchem Holz die Fußballer der SpVgg Langenhorst/Welbergen geschnitzt sind, wird sich am Donnerstagabend zeigen. In Runde eins des Kreispokals tritt kein Geringerer als der Westfalenligist SuS Neuenkirchen im Vechtestadion an. Aus dem Drei-Klassen-Unterschied leitet sich auch die Ausgangsposition ab. Für Thorsten Bäumer , den Trainer der Hausherren, ist damit klar: „Es geht einzig und alleine darum, die Niederlage in Grenzen zu halten.“

Für ihn wird es nach eigener Angabe schon schwer genug, bis zum Anpfiff elf Akteure auf den Platz zu bekommen. Zu angeschlagenen Spielern wie Stefan Schwering oder Fabian Bültbrune kommen verhinderte Kicker wie Frank Wesseling, Tim Heinrich und Peer Berghaus. Und auch Bäumers Rekrutierungsversuche bei den Altherren waren bislang noch nicht von Erfolg gekrönt.

„Zum Glück haben wir unsere A-Jugendlichen rechtzeitig zu Senioren erklärt. Das gibt uns mehr Spielraum“, freut sich Bäumer, dass er mit Talenten wie Marcel Vollenbröker oder Max Schulze Bründermann planen kann. Beide hinterlassen – genau wie die nur unwesentlich älteren Bastian Holtmannspötter und Lukas Steinlage – einen super Eindruck.

Mit Pokalspielen haben die Neuenkirchener in dieser Saison schlechte Erfahrungen gemacht. Vor einer Woche schieden sie auf Verbandsebene beim Bezirksligisten TSV Detmold aus. Trainer Nelson da Costa ist daher besonders darauf erpicht, dass seine Truppe konzentriert zu Werke geht. „Ich erwarte keinen Kantersieg, aber dass wir uns vernünftig präsentieren. Wir spielen drei Ligen höher und sollten daher auch auf jeder Position besser besetzt sein als die Langenhorster. Und das meine ich ohne Überheblichkeit“, positioniert sich der aus Ochtrup kommende SuS-Coach.

 

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