Schach: Verbandsklasse Münsterland
SK Ochtrup verärgert „Indische Dame“

Ochtrup -

In der zweiten Runde der Verbandsklasse Münsterland hat der SK Ochtrup mit einem 4,5:3,5-Sieg gegen „Indische Dame“ Münster doppelt gepunktet und liegt jetzt auf Rang zwei der Tabelle.

Dienstag, 08.10.2019, 15:26 Uhr aktualisiert: 09.10.2019, 12:48 Uhr
Günter Kaiser spielte sehr druckvoll.
Günter Kaiser spielte sehr druckvoll. Foto: SK Ochtrup

Auch in der zweiten Runde der Verbandsklasse Münsterland hat der SK Ochtrup doppelt gepunktet. Nach dem knappen 4,5:3,5-Sieg gegen das Team Indische Dame Münster liegen die Töpferstädter nunmehr auf Rang zwei der Tabelle.

Dabei mussten die Ochtruper ohne Stammspieler Ralf Schwietering an die Bretter, er wurde von Theo Holtmannspötter vertreten. Es entwickelte sich eine recht abwechslungsreiche Begegnung. Zunächst ging Münster in Führung, da Janek Schmerling an Brett vier in einer ausgeglichenen Stellung eine Figur einstellte und aufgeben musste. Den Ausgleich markierte der an Brett drei spielende Stefan Boshe-Plois, der in gewohnt sicherer Weise seinen Gegner schon in der Eröffnung überspielte und gewann.

Daraufhin sicherten sich die Münsteraner allerdings wiederum die Führung, da am achten Brett Theo Holtmannspötter sein Spiel nicht halten konnte und die Waffen strecken musste. Den erneuten Ausgleich schaffte am siebten Brett Günter Kaiser, der durch sein druckvolles Spiel seinen Gegner zwang, die Qualität zu opfern, was letztlich zum Sieg reichte.

Thomas Holtmannspötter spielte sein Endspiel am fünften Brett nicht genau genug, sodass ID Münster zu dritten Mal mit 3:2 in Front ging. Am Spitzenbrett hatte sich Dr. Helmut Jacob einen Mehrbauern in einem Turmendspiel gesichert, sein Gegenüber investierte zu viel Zeit in der Stellung, und der Ochtruper gewann durch Zeitüberschreitung.

Am sechsten Brett musste Bärbel Jacob einen massiven Königsangriff abwehren, was ihr letztlich gelang, und ihrerseits den König des Münsteraners jagte und schließlich mattsetzte.

Zum ersten Mal lag der SKO mit 4:3 in Führung, und es spielte nur noch Daniel Moor an Brett zwei. Er hatte ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern auf dem Brett, was zu einen Remis reichte und den Mannschaftssieg des Schachklubs Ochtrup sicherte.

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