Fußball: Bezirksliga Frauen
SpVgg ohne Durchschlagskraft

Ochtrup -

Mit einigen Erwartungen fuhren die Bezirksliga-Fußballerinnen der SpVgg Langenhorst/Welbergen zum Auswärtsspiel nach Steinbeck. Doch die Erwartungen erfüllten sich dort nicht.

Montag, 14.10.2019, 17:08 Uhr aktualisiert: 14.10.2019, 17:10 Uhr
Linn Asbrock war eine der wenigen Aktivposten bei der Langenhorster 0:2-Niederlage in Steinbeck.
Linn Asbrock war eine der wenigen Aktivposten bei der Langenhorster 0:2-Niederlage in Steinbeck. Foto: Alex Piccin

Außer Spesen nichts gewesen – sang- und klanglos ergaben sich die Bezirksliga-Fußballerinnen der SpVgg Langenhorst/Welbergen ihrem Schicksal bei der 0:2 (0:1)-Niederlage bei Grün-Weiß Steinbeck, weshalb die beiden Kontrahenten tabellarisch die Plätze tauschten und Langenhorst nunmehr wieder bedrohlich nahe an die Abstiegszone herangerückt ist.

Von Beginn an stand die Partie unter keinem guten Stern für die Gäste. Da der Rasenplatz auf der Steinbecker Sportanlage aufgeweicht war, wurde auf einem für die Langenhorsterinnen ungewohnten Hartplatz gespielt. Die Folge war, dass die Elf von Trainer Holger Sokol anfangs kein Bein an den Boden bekamen. Da aber auch die Steinbeckerinnen nur wenig zustande brachten, entwickelte sich ein niveauarmes Spiel mit wenig Torraumszenen. Immerhin reichte es zur Steinbecker Führung in der 25. Minute.

Nach dem Seitenwechsel hatte die Spielvereinigung zwar mehr vom Spiel und „70 bis 80 Prozent Ballbesitz“, wie Sokol hinterher feststellte. Doch fehlte in vorderster Front die Durchschlagskraft. In dieser Hinsicht waren die Gastgeberinnen besser aufgestellt, denn in der 58. Minute traf Laura Stegemann zum 2:0-Siegtreffer für ihre Elf. Den Langenhorsterinnen war das Bemühen zwar nicht abzusprechen. Ihnen fehlten jedoch Geistesblitze, um die kompakte Abwehr der Steinbeckerinnen aus den Angeln zu heben.

„Wir hätten hier eigentlich etwas holen müssen, denn es war mehr drin. Aber wir waren im Angriff einfach zu ungefährlich“, analysierte Sokol. Linn Asbrock und Julia Geisler bemühten sich zwar, als Aktivposten dem Spiel ihrer Mannschaft Konturen zu verleihen. Doch das reichte nicht, weil das Leistungsgefälle innerhalb der Mannschaft zu groß war.

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