Handball: Bezirksliga
Arminia Ochtrup muss Farbe bekennen

Ochtrup -

Mit drei Siegen ist der SC Arminia Ochtrup glänzend in die Saison gestartet. Nun geht es am Samstag gegen die Warendorfer SU. Für den SC Arminia gilt es in mehrfacher Hinsicht, besonderen Ehrgeiz an den Tag zu legen.

Donnerstag, 24.10.2019, 17:34 Uhr aktualisiert: 24.10.2019, 17:38 Uhr
Ob Alexander Wahlen am Samstag auflaufen kann, entscheidet sich wohl erst am Spieltag. Arminias Kreisläufer laboriert an einer Schulterverletzung.
Ob Alexander Wahlen am Samstag auflaufen kann, entscheidet sich wohl erst am Spieltag. Arminias Kreisläufer laboriert an einer Schulterverletzung. Foto: Angelika Hoof

Mit Siegen gegen DJK Eintracht Hiltrup, TuS Recke und Friesen Telgte II sind die Bezirksliga-Handballer des SC Arminia Och­trup optimal in die Saison gestartet. Am Samstag müssen sie im Heimspiel gegen den Vizemeister der vergangenen Saison, Warendorfer SU, das erste Mal Farbe bekennen.

Einen Grund, sich besonders ins Zeug zu legen, gibt es schon deshalb, weil Arminia in der vergangenen Saison gleich beide Spiele gegen die Warendorfer in den Sand hatte. „Dabei haben wir gut gespielt“, erklärt SCA-Trainer Heinz Ahlers rückblickend, womit er aufzeigt, wie hoch die Latte für seine Mannschaft vor dem erneuten Aufeinandertreffen liegt.

Zwar habe die WSU in der Sommerpause den einen oder anderen Leistungsträger verloren. „Man merkt aber immer noch, dass die verbliebenen Akteure schon lange zusammenspielen“, begegnet Ahlers dem Gegner mit dem gebotenen Respekt. Gefahr drohe aus dem Warendorfer Rückraum, wo der SCA-Coach zwei überaus wurfgewaltige Shooter ausfindig gemacht hat. Ob er die beiden Hünen mit einer offensiven 5:1- oder gar 4:2-Deckung oder doch eher mit einer defensiveren 6:0-Formation bekämpfen lassen will, darüber will sich Ahlers im Vorfeld des Spiels nicht auslassen.

Gewiss ist nur, dass es einer optimalen kämpferischen Einstellung bedarf, um der WSU den Zahn zu ziehen. „Unsere Zuschauer haben uns ja schon des Öfteren geholfen“, hofft Ahlers auch am Samstag auf lautstarke Unterstützung von den Zuschauertribünen.

Diese Hilfe wird auch vonnöten sein, denn Arminia plagen einige personelle Sorgen. So mussten mit Alexander Wahlen (Schulterprobleme) und Gerrit Thiemann (Fußverletzung) zuletzt gleich beide Kreisläufer im Training passen. Ob einer von ihnen bis zum Anwurf wieder fit sein wird, entscheidet sich wohl erst vor Spielbeginn. Wahrscheinlich ist, dass Thorben Steenweg (beruflich verhindert) und Benedikt Wülker (Zahn-OP) ausfallen werden.

Ahlers akzeptiert, dass er diese Unwägbarkeiten kaum beeinflussen kann. „Das spielt auch keine Rolle. Letztlich zählt nur das, was in der Halle passiert.“ Und in dieser Hinsicht hofft nicht nur der Trainer, dass sich das Blatt im Vergleich zur vergangenen Saison zugunsten des SC Arminia wendet.

 

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