Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Langenhorster Dominik Düker weiß, was Phase ist

Ochtrup -

Vorhang auf und Bühne frei – am Sonntag um 14.30 Uhr wird das Ochtruper Derby zwischen dem FSV und der SpVgg Langenhorst/Welbergen angepfiffen. In der vergangenen Saison waren die Duelle zwei echte Fußballfeste. Einer der Beteiligten kennt sich in beiden Clubs bestens aus.

Freitag, 01.11.2019, 13:06 Uhr aktualisiert: 03.11.2019, 18:34 Uhr
Dominik Düker (l.) ist bei der SpVgg Langenhorst/Welbergen einer der Stabilisatoren. Der 31-Jährige kam im Sommer 2017 vom SC Arminia Ochtrup, dem Vorgängerverein des FSV.
Dominik Düker (l.) ist bei der SpVgg Langenhorst/Welbergen einer der Stabilisatoren. Der 31-Jährige kam im Sommer 2017 vom SC Arminia Ochtrup, dem Vorgängerverein des FSV. Foto: Thomas Strack

Rund 600 Zuschauer im Hinspiel, über 700 bei der Revanche – die Derbys zwischen dem FSV Ochtrup und der SpVgg Langenhorst/Welbergen waren in der Vorsaison echte Fußballfeste. Am Sonntag geht es nun erneut darum, wer im direkten Vergleich die fußballerische Nummer eins der Töpferstadt ist.

Einer, der beide Seiten bestens kennt, ist Dominik Düker . Der Allrounder lief lange Zeit für den FSV-Vorgängerverein SC Arminia auf und kehrte im Juli 2017 zu den Schwarz-Gelben zurück, bei denen er als Kind das Fußballspielen auch begonnen hatte. Für ihn steht fest: „Für viele Ochtruper ist das eine ganz besondere Partie, aber für uns ist sie erst seit Dienstag ein Thema. Für die Mannschaft war das Spiel beim Skiclub letzte Woche noch bedeutender. Da ging es schließlich darum, den Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld wieder herzustellen.“ Das gelang der SpVgg mit einem 1:0-Sieg, nachdem kurz zuvor auch die Amisen aus Rheine mit 3:2 bezwungen worden waren.

Mit Düker im Kader gelang den Langenhorstern im Sommer 2018 der langersehnte Aufstieg in das Kreisoberhaus. Seinen Anteil daran möchte der studierte Betriebswissenschaftler nicht überbewerten: „Ich bin keiner, der auf dem Feld irgendetwas Spezielles besonders gut kann. Aber ich kann den jüngeren Leuten sagen, wie und wo sie sich auf dem Platz besser bewegen können. Vielleicht hat das zuvor gefehlt.“

Seiner Meinung nach gehe es für beide Mannschaften erstmal darum, die Ruhe zu bewahren. Angesichts einer für A-Liga-Verhältnisse ungewöhnlich großen Zuschauerzahl wäre es bestimmt nicht verwunderlich, wenn die Begegnung zunächst von einer gewissen Nervosität geprägt sein würde. Psychologisch sieht Düker, der aktuell aus der Innenverteidigung auf die Sechs abkommandiert wurde, seine Truppe leicht im Vorteil: „Ich denke, dass der FSV die drei Punkte mehr braucht als wir und daher mehr Druck hat.“

Einen Ergebnistipp wagt Düker nicht. „Ich möchte ja nicht, dass einige Gegner dadurch Schaum vor den Mund kriegen“, schmunzelt er. „Einen Punkt zu holen, wäre aber schon echt schön. Wichtig ist mir, dass man sich nachher die Hand geben kann und dass die Emotionen nicht zu hoch kochen.“

In der Vorsaison gewann der FSV sein Heimspiel mit 2:1, in der Rückrunde siegte die SpVgg mit 2:0.

 

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