Fußball: Frauen-Bezirksliga 6
SpVgg Langenhorest/Welbergen zaubert was aus der Wundertüte hervor

Ochtrup -

Die Fußballerinnen der SpVgg Langenhorst/Welbergen haben sich am Sonntag von ihrer besseren Seite gezeigt. Im Heimspiel gegen den favorisierten TuS Altenberge feierten sie einen 2:0-Erfolg. In ihrer Spielanalyse waren sich beide Coaches einig, dass das Ergebnis in Ordnung geht.

Montag, 04.11.2019, 11:46 Uhr
SpVgg-Stürmerin Klara Koers malochte viel und bereitete mit einer Ecke das 2:0 vor.
SpVgg-Stürmerin Klara Koers malochte viel und bereitete mit einer Ecke das 2:0 vor. Foto: Thomas Strack

Die Fußballerinnen der SpVgg Langenhorst/Welbergen haben weiter an ihrem Ruf als „Wundertüte“ gearbeitet. Am Sonntag bezwangen sie im eigenen Stadion den als Tabellendritten angereisten TuS Altenberge mit 2:0.

Zur Pause waren noch keine Tore gefallen, doch Gäste-Trainer Jürgen Albrecht gestand ein: „Wir hätten schon nach den ersten 45 Minuten zurückliegen können. Lan­genhorst hatte eine bessere Zweikampfführung, zudem kamen wir mit dem tiefen Platz nicht zurecht. Wir trainieren ja eigentlich nur auf Kunstrasen.“

Richtig Schwung nahmen die Ochtruperinnen nach dem Wechsel auf. Pia Schneuing führte in der Zentrale Regie, zudem wurden die offensiven Außen Michelle Vollenbröker und Jane Gesenhues gut einbezogen. Davon profitierte das Sturmduo Klara Koers und Corinna Rüschoff, das zu zahlreichen Abschlüssen kamen.

Die Entstehung beider Treffer war allerdings eher simpel. Beim 1:0 hebelte ein langer Ball von Verena Struck die Altenberger ­Deckung aus. Rüschoff schaltete in den fünften Gang, zog an ihrer Gegenspielerin vorbei und ließ auch Torfrau Kira Fröbrich keine Chance (59.). Beim 2:0 sah Fröbrich allerdings nicht gut aus. Sie verschätzte sich bei einer Ecke von Koers, wovon die hinter ihr lauernde Rüschoff profitierte und das Kunstleder über die Linie bugsierte (70.).

Trainer Holger Sokol zeigte sich nach dem Abpfiff mehr als zufrieden: „Den Mädels war deutlich anzumerken, dass sie unbedingt gewinnen wollten. Heute fehlten die üblichen leistungstechnischen Wellenbewegungen. Wenn wir die Schere zwischen sehr gut und sehr schlecht dauerhaft etwas schmaler bekommen könnten, bin ich guter Dinge, dass es für uns auch tabellarisch zügig nach oben geht.“

Für die Langenhorsterinnen geht es am Sonntag (10.November) beim 1. FC Gievenbeck weiter, während der TuS Altenberge Heimrecht gegen RW Alverskirchen genießt.

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