Schach: Verbandsklasse Münsterland
Aufsteiger SK Ochtrup übernimmt die Tabellenführung

Ochtrup -

Für Aufsehen sorgen die Schachspieler des SK Ochtrup. Der Neuling in der Verbandsklasse Münsterland gewann jetzt gegen Dülmen mit 5,5:2,5. Daraus resultiert ein traumhaftes Tabellenbild.

Dienstag, 19.11.2019, 13:22 Uhr
Ralf Schwietering avancierte zum Matchwinner.
Ralf Schwietering avancierte zum Matchwinner. Foto: SK Ochtrup

Die erste Mannschaft des Schachklubs Ochtrup macht sich als Aufsteiger prächtig in der Verbandsklasse Münsterland. Im dritten Spiel in Folge gingen die Töpferstädter als Sieger von den Brettern. Gegen die Zweitvertretung des SK Dülmen gelang ein überzeugender 5,5:2,5-Erfolg, was nach dem Punktverlust des bisherigen Spitzenreiters SV Heiden die Tabellenführung für den SKO bedeutet.

Gegen Dülmen war noch nicht eine Stunde gespielt, da führten die Ochtruper bereits mit 1:0, da an Brett acht Günter Kaiser nach einem groben Schnitzer seines Gegners den vollen Punkt einfuhr. Für das 2:0 war Stefan Boshe-Plois verantwortlich, der an Brett vier zwei Bauern gewann und dies zum Sieg ausnutzte. 3:0 hieß es gar, als Bärbel Jacob an Brett sieben nach anfänglichen Schwierigkeiten ihren Gegner auskonterte.

Nach dieser Vorentscheidung willigte Janek Schmerling am fünften Brett in einem ausgeglichenen Läuferendspiel in ein Remis ein. Zum Matchwinner avancierte Ralf Schwietering, der durch eine schöne Kombination am dritten Brett seinen Widerpart bezwang und den SKO uneinholbar mit 4,5:0,5 in Front brachte. Nach zwei weiteren Remispartien von Thomas Holtmannspötter und Daniel Moor verlor Dr. Helmut Jacob am Spitzenbrett nach anfänglich guter Stellung ein wenig die Konzentration und das Duell.

Auch für die zweite Mannschaft (Bezirksklasse) des SKO läuft es gut. Mit einem 3:3 gegen Tabellenführer SC Steinfurt III behauptete das Team Platz zwei. Nach einer Niederlage von Sergej Moor glich Theo Holtmannspötter nach einem Figurengewinn aus. Wiederum in Rückstand gerieten die Töpferstädter, als an Brett vier Dr. Detlef Leseberg seine Partie verlor. Marc Lütkehermölle gelang daraufhin der erneute Ausgleich.

Während in der Partie an Brett eins von Rainer Fremann kein Sieg möglich erschien, musste sich Nico Wennemaring in Zeitnot und mit zwei Minusbauern gegen seinen Kontrahenten wehren. Doch mit eisernen Nerven und geschicktem Spiel gelang es ihm, nicht nur diese Phase zu überstehen, sondern auch der Materialausgleich, womit die Partie folgerichtig remis endete.

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