Fußball: Kreisliga A Steinfurt
FSV Ochtrup von der Rolle – 1:5 gegen Eintracht Rodde

Ochtrup -

Die zweite Heimniederlage mit fünf Gegentoren in diesem Monat musste der FSV Ochtrup am Samstag hinnehmen. Nach dem 0:5 gegen die SpVgg Langenhorst/Welbergen Anfang November gab es jetzt ein 1:5 gegen Eintracht Rodde. Dass zahlreiche Leistungsträger ausgefallen waren, taugt nur bedingt als Erklärung für die Pleite.

Samstag, 23.11.2019, 17:26 Uhr aktualisiert: 24.11.2019, 18:02 Uhr
Janis Theile (r.) war am Samstag neben Tim Küper der einzig gelernte Verteidiger in Reihen des FSV Ochtrup.
Janis Theile (r.) war am Samstag neben Tim Küper der einzig gelernte Verteidiger in Reihen des FSV Ochtrup. Foto: Marc Brenzel

Ein schlechtes Bild gaben am Samstag die A-Liga-Fußballer des FSV Ochtrup ab. Zahlreiche individuelle Fehler und eine zu lasche Einstellung summierten sich letztlich zu einer 1:5 (0:2)-Heimniederlage gegen Eintracht Rodde auf.

„Wir sind heute personell auf dem Zahnfleisch gegangen. Der Kader hat einfach nicht die Breite, die ganzen Ausfälle aufzufangen“, versuchte sich Spielertrainer Tim Niehues an einer Begründung für die Pleite gegen die ebenfalls stark ersatzgeschwächten Gäste.

Der FSV Ochtrup verliert sein Heimspiel gegen Eintracht Rodde mit 1:5

1/15
  • Foto: Marc Brenzel
  • Foto: Marc Brenzel
  • Foto: Marc Brenzel
  • Foto: Marc Brenzel
  • Foto: Marc Brenzel
  • Foto: Marc Brenzel
  • Foto: Marc Brenzel
  • Foto: Marc Brenzel
  • Foto: Marc Brenzel
  • Foto: Marc Brenzel
  • Foto: Marc Brenzel
  • Foto: Marc Brenzel
  • Foto: Marc Brenzel
  • Foto: Marc Brenzel
  • Foto: Marc Brenzel

Kurzfristig musste Niehues auf Janik Hannekotte und Arne Werremeier verzichten, was zu einer Reihe von Umstellungen führte. Da den Hausherren mit Tim Küper und Janis Theile nur noch zwei gelernte Verteidiger zur Verfügung standen, rückten Andre Vieira (rechts) und Simon Lovermann (zentral) in die Kette. Diese Rochade verfehlte jedoch die Wirkung, da sie der Deckung keine ­Sicherheit verlieh und der Offensive die Kraft nahm.

Vielleicht hätte das Duell einen anderen Verlauf genommen, wenn Pawel Ozog frei vor Eintracht-Torwart Gerrit Lammers getroffen hätte. Doch der Pole schoss vorbei und verpasste so die mögliche Führung, die für Sicherheit hätte sorgen können (8.).

Beiden Teams war anzumerken, dass sie sich angesichts der vielen Ausfälle erstmal finden mussten, was den Roddern besser gelang. Den Führungstreffer bekamen sie jedoch auf dem Silbertablett serviert: Tom Holtmanns Rückpass geriet viel zu kurz, Keeper Robin Neumann rutschte aus, und so hatte Robin Dölling freie Bahn – 1:0 (39.). Und es kam noch schlimmer, als Jonas Overesch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte per Freistoß das 2:0 markierte.

Den wenigen Ochtruper Anhängern, die an einem kalten Novembersamstag den A-Liga-Kick der Bundesliga-Konferenz vorzogen, wurde mit dem 0:3 von Dölling schnell die letzte Hoffnung genommen (49.). Zwar verkürzte Lukas Höseler auf 1:3 (59.), aber hinten heraus bekamen die Töpferstädter noch zwei weitere Gegentreffer durch Patrick Heeke und Timo Assmann eingeschenkt.

FSV Ochtrup: Neumann – Vieira, Küper, Lovermann, Theile (86. Diallo) – Holtmann (60. Grotegerd), Strübig – Oberndörfer (70. Ahlers), Ozog, Niehues – Höseler.

Tore: 0:1 Dölling (39.), 0:2 Overesch (45. + 1), 0:3 Dölling (49.), 1:3 Höseler (59.), 1:4 Heeke (63.), 1:5 Assmann (70.).

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7085239?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35355%2F
Nachrichten-Ticker