Handball: Bezirksliga Münsterland
Samstag wird es bei Michael Segger kribbeln

Borghorst/Ochtrup -

Auch in der Handball-Bezirksliga sind Derbys etwas ganz Besonderes. Am Samstag stehen sich der TV Borghorst und der SC Arminia Ochtrup Auge in Auge gegenüber. Eine nicht unwesentliche Rolle nimmt dabei Michael Segger ein. Der 30-Jährige Torwart des TV Borghorst hat schließlich eine Ochtruper Vergangenheit und noch viele Freunde beim nächsten Gegner.

Mittwoch, 27.11.2019, 17:20 Uhr aktualisiert: 27.11.2019, 21:22 Uhr
Michael Segger hütet im zweiten Jahr das Tor des TV Borghorst. Davor war er vier Spielzeiten lang für Arminia Ochtrup aktiv. Mit beiden Vereinen schaffte der 30-Jährige gleich in der ersten Saison den Aufstieg in die Bezirksliga.
Michael Segger hütet im zweiten Jahr das Tor des TV Borghorst. Davor war er vier Spielzeiten lang für Arminia Ochtrup aktiv. Mit beiden Vereinen schaffte der 30-Jährige gleich in der ersten Saison den Aufstieg in die Bezirksliga. Foto: Matthias Lehmkuhl

Derby-Stimmung gibt es am Samstagabend in der Buchenberghalle. Ab 18.30 Uhr spielen dort der gastgebende TV Borghorst und der SC Arminia Ochtrup um Bezirksliga-Punkte. Für TVB-Torwart Michael Segger wird es ein Wiedersehen mit alten Kumpeln, denn vier erfolgreiche Saisons stand er für den SCA zwischen den Pfosten. Mit dem 30-Jährigen sprach WN-Sportredakteur Marc Brenzel.

Herr Segger, mal Hand aufs Herz: Welche Bedeutung hat das Duell TV Borghorst gegen Arminia Ochtrup für Sie?

Michael Segger: Das wird für mich etwas ganz Besonders. Gegen seinen Ex-Verein zu spielen, ist allerdings nie so einfach.

Warum?

Segger: Die Partie gegen Ochtrup ist so speziell, weil ich da eine prima Zeit hatte, mit der Mannschaft in die Bezirksliga aufgestiegen bin und zu vielen Jungs aus dem aktuellen Kader noch Kontakt pflege. Mit Raphael Woltering, Luca Lehmann und einigen anderen war ich zum Beispiel letztens noch in Düsseldorf bei einem Handballspiel.

In Ochtrup hatten Sie eine tolle Zeit und waren dort sogar Kapitän. Jetzt spielen Sie im zweiten Jahr in Borghorst. Wie leicht oder wie schwer ist Ihnen das Einleben in Borghorst gefallen?

Segger: Das hat super funktioniert. Ich bin beim TVB klasse aufgenommen worden. Mittlerweile gehöre ich sogar zum Mannschaftsrat.

Inwieweit befassen Sie sich schon mit dem Duell „Aktueller Verein gegen ehemaliger Verein“?

Segger: Momentan bauen meine Freundin und ich um. Das bringt mich auf andere Gedanken. Aber spätestens wenn ich Samstag in die Halle komme und die Jungs aus Ochtrup sehe, fängt bestimmt das Kribbeln in den Händen an.

Wo haben die Teams ihre Stärken und Schwächen?

Segger: Über die Schwächen möchte ich eigentlich nichts sagen.

Okay. Also dann bitte die Stärken . . .

Segger: Wir haben eine junge, motivierte Mannschaft, die vor allem in der Abwehr sehr kompakt steht. Die Ochtruper sind zwar im Durchschnitt auch noch nicht so alt, bilden aber eine gewachsene Einheit. Max Oelerich ist ein echt starker Rückraumshooter, und Torwart Luca Lehmann hat es auch drauf.

Wie haben Sie sich damals beim SCA mit Luca Lehmann verstanden. Gab es da einen ausgeprägten Konkurrenzkampf?

Segger: Wir haben uns immer echt klasse verstanden. Leider haben wir nur ein Jahr zusammengespielt, weil Luca nach England gegangen ist und später auch mal für eine Saison in Burgsteinfurt gespielt hat.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7094016?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35355%2F
Nachrichten-Ticker