Turnen: Aufstiegs-/Relegationswettkämpfe in Ochtrup
Arminia Ochtrups Turnerinnen peilen Aufstieg an

Ochtrup -

Die Turnabteilung des SC Arminia Ochtrup richtet am Wochenende die Aufstiegs-/Relegationswettkämpfe in der Oberliga, der Verbandsliga und den Landesligen aus. Am Start sind auch die eigenen Turnerinnen, die sich Chancen auf den Aufstieg in die Verbandsliga ausrechnen. Sie eröffnen am Samstag die Wettkämpfe.

Mittwoch, 27.11.2019, 17:28 Uhr aktualisiert: 27.11.2019, 17:30 Uhr
Als erfahrenste Turnerin der Riege führt Daniela Müller führt die Ochtruper Turnerinnen an.
Als erfahrenste Turnerin der Riege führt Daniela Müller führt die Ochtruper Turnerinnen an. Foto: Thomas Strack

Im Oktober fand in Stuttgart die Weltmeisterschaft der Geräteturner statt. Das dürfte bei dem einen oder anderen das Interesse an der Sportart aufgefrischt haben. Wer Körperbeherrschung und Eleganz an Balken, Sprung, Boden und Barren mal aus nächster Nähe sehen möchte, der sollte am Wochenende in das Ochtruper Schul- und Sportzen­trum an der Lortzingstraße kommen.

Die Turnabteilung des SC Arminia richtet dort am Samstag und Sonntag die finalen Teamwettkämpfe der Saison 2019 aus. Hier fällt die Entscheidung über Auf- und Abstiege in die Ober-, Verbands- sowie die Landesligen 1 und 2.

Der erste Wettkampftag am Samstag wird um 10 Uhr in der Halle I von den acht Riegen eröffnet, die sich um ein Startrecht für die Verbandsligasaison 2020 bewerben. Dabei handelt es sich um den TuS Jöllenbeck, den KTV Dortmund, den TV Olpe, den MTV Bad Oeynhausen, den Lethmather TV, den Schalksmühler TV, den VfL Kamen und den SC Arminia Och­trup. Bereits um 12 Uhr soll feststehen, wer zu den besten Vier gehört.

Die Gastgeberinnen vertrauen auf Daniela Müller (26), Julia Dankbar, Lea-Marie Hils (beide 21) sowie die Youngster Yuli-Marie Tapken (15), Pia Holtmann und Lena Schildkamp (beide 14).

Bei ihren bisherigen drei Starts in dieser Landesliga-Saison schlossen die Töpferstädterinnen immer als Zweiter hinter dem starken KTV Dortmund ab. Doch dafür können sich die SCA-Turnierinnen nichts kaufen, denn die erzielten Punkte haben in der Relegation keine Aussagekraft.

„Das ist natürlich etwas blöd. So fängt alles wieder bei null an, was den Druck erhöht“, weiß Lea-Marie Hils, die allerdings Zuversicht ausstrahlt: „Wir haben fleißig trainiert, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden, denn Samstag gelten die Wertungskriterien der Verbandsliga.“

Als ein kleines Plus wertet Hils den Heimvorteil: „Wir turnen ja an unseren eigenen Geräten, die wir besser kennen als die Konkurrenz. Und dann werden wir ja auch noch von unseren Familien und Freunden angefeuert.“

Hils und Co. hoffen auf zahlreiche Zuschauer. „Turnen ist wieder populärer geworden. Nicht zuletzt dank der Amerikanerin Simone Biles. Die dürften eigentlich auch die kennen, die nicht aus dem Turnen kommen. Das ist so wie bei Michael Phelps. Der ist auch über das Schwimmen hinaus allen ein Name.“

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