Fußball: Kreispokal Steinfurt
FSV Ochtrup steht im Halbfinale des Kreispokals

Ochtrup -

Der FSV Ochtrup hat das Viertelfinale des Kreispokals erreicht. Bei Eintracht Rodde gewann die Elf von Trainer Tim Niehues mit 3:0 (1:0). Gegen den gleichen Gegner hatte es am Sonntag zuvor noch eine 1:5-Klatsche gegeben, doch Niehues hatte diesmal an den genau richtigen Schrauben gedreht.

Mittwoch, 27.11.2019, 21:22 Uhr aktualisiert: 28.11.2019, 10:35 Uhr
Matthias Bültel (r.) erzielte als Leihgabe aus der zweiten Mannschaft den Treffer zum 3:0.
Matthias Bültel (r.) erzielte als Leihgabe aus der zweiten Mannschaft den Treffer zum 3:0. Foto: Thomas Strack

Der FSV Och­trup hat die berühmten „zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen“. Mit einem 3:0 (1:0)-Sieg bei Eintracht Rodde revanchierten sich die Töpferstädter nicht nur für die am Sonntag zuvor erlittene 1:5-Klatsche in der Meisterschaft, sondern zogen gleichzeitig auch in das Halbfinale des Kreispokals ein. Dort wartet im Frühjahr der Westfalenligist Borussia Emsdetten.

Im Vergleich zum Punktspiel stellte Trainer Tim Niehues seine Elf auf mehreren Positionen um. So bekamen mit Jens Bode (Rechtsverteidiger), Ramon Averbeck (Linksverteidiger) und Matthias Bültel (Mittelstürmer) unter anderem drei Kräfte aus der B-Liga-Reserve von Beginn an Einsatzzeit.

Den Führungstreffer zu erzielen, das behielt sich Niehues selbst vor: In der siebten Minute brauchte er nach einer Ecke von Pawel Ozog aus kurzer Distanz nur noch den Fuß hinzuhalten. Das 2:0 erzielte Torjäger Mo Sylla (53.), mit dem 3:0 belohnte sich Bültel in der 79. Minute für seine engagierte Vorstellung. „Matze hat gefühlte 20 Kilometer abgerissen“, lobte Niehues den Angreifer. Auch Bode und Averbeck wurden im Anschluss vom Coach geadelt: „Super, was die beiden hinten gespielt haben.“

Niehues hatte seiner Truppe als Konsequenz auf das blamable 1:5 vier Tage zuvor eine deutlich defensivere Ausrichtung gegeben. Unter anderem stellte er sich als Innenverteidiger auf: „Mit Sicherheit nicht meine Lieblingsposition, aber so habe ich das Geschehen besser im Auge.“

Letztlich waren es aber nicht nur die kleinen Drehungen an der taktischen Stellschraube, die den Unterschied ausmachten. Den größeren Ausschlag gab, dass die Ochtruper mit einer viel besseren Körpersprache auftraten.

FSV Ochtrup: Neumann – Bode, Niehues, Küper, Averbeck (76. Theile) – Strübig, Holtmann – Vieira (60. Ahlers), Ozog, Sylla (85. Oberndörfer) – Bültel.

Tore: 0:1 Niehues (7.), 0:2 Sylla (53.), 0:3 Bültel (79.).

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7094377?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35355%2F
Nachrichten-Ticker