Tischtennis: NRW-Liga
Arminia Ochtrup spielt eine Halbserie wie aus dem Bilderbuch

Ochtrup -

Mit einem 9:3-Sieg bei Verfolger GSV Fröndenberg haben die Tischtennisspieler des SC Arminia Ochtrup die Hinrunde in der NRW-Liga verlustpunktfrei beendet. Teamsprecher Christopher Ligocki erklärt, warum es bei den Töpferstädtern in dieser Saison so traumhaft läuft.

Montag, 02.12.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 02.12.2019, 18:12 Uhr
Das liest sich prima: Christopher Ligocki (M.), Mark Beuing und die Arminen beendeten die Hinrunde in der NRW-Liga verlustpunktfrei.
Das liest sich prima: Christopher Ligocki (M.), Mark Beuing und die Arminen beendeten die Hinrunde in der NRW-Liga verlustpunktfrei. Foto: Thomas Strack

Neun Spiele, neun Siege – die Hinrundenbilanz des SC Arminia Ochtrup in der NRW-Liga ist herausragend. WN-Sportredakteur Marc Brenzel ging nach dem jüngsten 9:3-Erfolg beim GSV Fröndenberg im Gespräch mit Kapitän Christopher Ligocki dem Erfolgsgeheimnis auf den Grund.

Herr Ligocki, warum läuft es in dieser Saison so gut?

Christopher Ligocki: Wir haben uns mit den Siegen zu Saisonbeginn gegen die vermeintlich schwächeren Teams in einen Lauf gespielt, von dem wir nun profitieren, wie zum Beispiel am Samstag in Fröndenberg. Das 9:3 hört sich klarer an, als es wirklich war. Von sechs Fünf-Satz-Partien haben wir fünf gewonnen. Das ist eine Wahnsinnsquote. Aber wenn es einmal läuft . . .

Dieses Matchglück kommt ja nicht von alleine, oder?

Ligocki: Nein, nein. Für unseren Erfolg machen wir schon eine ganze Menge.

Der Vorsprung auf Platz zwei beträgt sieben Punkte. Was soll da eigentlich noch anbrennen?

Ligocki: Ich hoffe mal nichts. Allerdings sollten wir die vergangene Saison im Hinterkopf behalten. Da hatten wir zur Winterpause auch nur einen Minuspunkt und sind am Ende lediglich Dritter geworden.

Aber da war die Liga deutlich stärker.

Ligocki: Das stimmt, und dann kam auch noch Pech mit den Verletzungen dazu. Davon müssen wir diesmal verschont bleiben, zumal Amin Nagm aufgrund seines Lehramtsreferendariats in der Rückrunde kaum spielen kann.

Was zeichnet die Mannschaft in dieser Saison aus?

Ligocki: Dass wir in allen Paarkreuzen stark besetzt sind. Und natürlich unsere Doppel: 24:3-Siege – das ist ein Pfund.

Wären die Arminen in der aktuellen Aufstellung jetzt schon gut genug für die Oberliga?

Ligocki: Wenn wir immer in Bestbesetzung antreten könnten, wären wir meiner Meinung nach in einigen Partien nicht zwingend der Außenseiter.

Muss im Falle des Aufstiegs personell nachgelegt werden?

Ligocki: Das hängt sicherlich auch davon ab, in wie weit uns Amin weiter zur Verfügung steht. Man weiß ja nie, wo es ihn nach seinem Referendariat beruflich hinzieht. Aber wie ich unseren Abteilungsleiter Timo Scheipers kenne, hat er sich schon seine Gedanken gemacht. Timo ist in Tischtenniskreisen unglaublich gut vernetzt.

Wird der Gewinn der Herbstmeisterschaft noch groß gefeiert?

Ligocki: Vor Weihnachten nicht, aber zu Jahresbeginn im Rahmen der Vereinsmeisterschaft. Da werden wir nach dem sportlichen Teil noch mit dem einen oder anderen Getränk anstoßen.

► Die Reserve des SCA beendete die erste Saisonhälfte mit einem Doppelspieltag. Einen 9:4-Heimsieg gegen BW Annen am Samstag folgte eine 4:9-Niederlage am Sonntag gegen Spitzenreiter 1. TTC Münster. Die Arminen gehen als Tabellensechster in die Winterpause.

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