Hallenfußball: Der Volksbank-Cup des FSV Ochtrup
FSV Ochtrup: Außenseiter mit ganz viel Herz

Ochtrup -

Borussia Dortmund, Preußen Münster und der SV Meppen – das sind die Gegner, mit denen sich die U-15-Fußballer des FSV Ochtrup beim Volksbank-Cup in der Vorrunde messen müssen. Favoritenstürze scheinen gegen diese Topteams ausgeschlossen zu sein, doch das stört den Nachwuchs des Gastgebers nicht. Die Youngster aus der Töpferstadt haben nämlich bei der Kreismeisterschaft in Rheine jede Menge Selbstvertrauen getankt.

Dienstag, 21.01.2020, 12:58 Uhr
Die U 15 des FSV Ochtrup (h.v.l.): Trainer Michael Schomann, Laurenz Homölle, Jesper Helder, Mats Bülters, Hendrik Thihatmar, Marvin Ross, Jan Vollenbröker, Leif Overkamp, Thilo Wittmund, Jan Dankbar, Niklas Wesseler, Lea Rüskamp und Trainer René Thebelt sowie (v.v.l.) Eliott Kempers, Niklas Lütkehues, Argjend Idrizi, Bartosz Koch, Andreas Kalbfleisch, Jona Schmidt, Timéo Kempers, Janne Dinkhoff und Mika Holtmann. Es fehlt: David Jasaraj.
Die U 15 des FSV Ochtrup (h.v.l.): Trainer Michael Schomann, Laurenz Homölle, Jesper Helder, Mats Bülters, Hendrik Thihatmar, Marvin Ross, Jan Vollenbröker, Leif Overkamp, Thilo Wittmund, Jan Dankbar, Niklas Wesseler, Lea Rüskamp und Trainer René Thebelt sowie (v.v.l.) Eliott Kempers, Niklas Lütkehues, Argjend Idrizi, Bartosz Koch, Andreas Kalbfleisch, Jona Schmidt, Timéo Kempers, Janne Dinkhoff und Mika Holtmann. Es fehlt: David Jasaraj. Foto: FSV Ochtrup

Am Samstag (25. Januar) findet im Sportleistungszentrum am Witthagen die 40. Auflage des Volksbank-Cups für U-15-Fußballer statt. Diesmal mit 16 Teams – so vielen wie noch nie. Die Aufstockung des Teilnehmerfeldes ändert aber wenig daran, dass der gastgebende FSV Ochtrup mal wieder der größte Außenseiter ist.

Am Mut und am Selbstvertrauen dürften es dem Kreisligisten bestimmt nicht mangeln, denn beides holte er sich am vergangenen Wochenende bei der Hallenkreismeisterschaft in Rheine. Mit Platz drei erreichte die Mannschaft von Michael Schomann und René Thebelt ein exzellentes Ergebnis.

„Damit sind wir sehr gut zufrieden“, bilanzierte Schomann. Im Halbfinale lag eine kleine Sensation in der Luft. Gegen den zwei Klassen höher spielenden Landesligisten FC Eintracht Rheine hatte Niklas Wesseler den FSV in Führung geschossen, Thilo Wittmund besorgte das zwischenzeitliche 2:2. „Dann haben sich leider ein paar kleinere Fehler eingeschlichen, die auf diesem Niveau eiskalt bestraft wurden“, rekapituliert Schomann.

Der 2:0-Sieg im kleinen Finale gegen den SC Altenrheine rundete das erfolgreiche Wochenende ab. Wesseler und Eliott Kempers hießen die Torschützen. „Vielleicht wäre am Finaltag noch ein bisschen mehr möglich gewesen, wenn sich David Jasaraj nicht verletzt hätte. Der war in der Vorrunde einer unserer gefährlichsten Akteure“, hofft Schomann, dass der Kreisauswahlspieler bis Samstag seine Hüftprobleme überwunden hat.

Sieben Spiele – das steht laut Turniermodus fest – sind dem FSV beim Volksbank-Cup garantiert. In der Gruppenphase treffen Ochtruper auf Gegner, die allesamt in den höchstmöglichen Ligen um Punkte spielen: Borussia Dortmund und Preußen Münster aus der Regionalliga West, dazu den SV Meppen aus der Regionalliga Nord. „Unser Wunsch ist es, da möglichst Tore zu schießen. Als Ziel geben wir aus, in jeder Partie alles zu geben, was möglich ist“, so Schomann, der Punktgewinne in diesen ungleichen Duellen nicht einkalkuliert.

21 Spieler ist der Kader stark, 20 von ihnen werden beim Volksbankcup im Einsatz sein. Lediglich auf Lea Rüskamp, die als B-Juniorin mit einer Sonderspielberechtigung ausgestattet ist, muss verzichtet werden. Das Talent ist bei der Westfalenauswahl gefragt.

Alle übrigen 20 Akteure kommen – sofern sie verletzungsfrei sind – zum Einsatz. Das gehöre sich einfach so, denn schließlich sei das Turnier seit jeher für alle Ochtruper Jungs etwas ganz Besonderes, an das man sich sein ganzes Fußballerleben zurückerinnern würde, so Schomann. Das geht ihm nicht anders: „2002 habe ich sogar ein Tor gegen den FC St. Pauli geschossen. Das weiß ich noch wie heute.“

Während Schomann erst seit Sommer dabei ist, war Thebelt schon vor zwölf Monaten dabei, als der FSV-Nachwuchs mit Platz neun das beste Abschneiden seit Jahre für sich verbuchte. Dass das Ergebnis von 2019 bestätigt wird, davon ist eher nicht auszugehen.

„Es macht sehr viel Spaß, mit der Mannschaft zu arbeiten. Das ist eine ehrgeizige, disziplinierte Truppe mit viel Herz und einer tollen Mentalität“, lobt Thebelt. Beste Voraussetzungen also, um die Großen der Branche vielleicht ein wenig zu kitzeln.

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