Sportlerwahl Ochtrup
Aufstieg mit Karacho

Ochtrup -

14 Jahre brauchte es, dass die Kicker der Spielvereinigung Langenhorst/Welbergen endlich wieder im Oberhaus der Kreisliga ankamen. Dafür sollen sie nun ausgezeichnet werden.

Freitag, 31.01.2020, 14:48 Uhr
In der Saison 2017/18 war es endlich so weit: Die SpVgg Langenhorst/Welbergen schaffte den Aufstieg in die Kreisliga A.
In der Saison 2017/18 war es endlich so weit: Die SpVgg Langenhorst/Welbergen schaffte den Aufstieg in die Kreisliga A. Foto: nn

Die (Miss)Erfolgsstory der SpVgg-Fußballer las sich fast schon wie die unendliche Geschichte. 14 lange Jahre brauchten die Kicker aus Langenhorst und Welbergen, um im Sommer 2018 wieder in die Kreisliga A aufzusteigen. „Wir haben so oft an diese Tür angeklopft und sind nie reingelassen worden. Aber wir haben es ja dann doch noch geschafft – und das mit Karacho“, hat Sven Murawski immer noch das Grinsen im Gesicht, wenn er an die Spielzeit 2017/18 zurückdenkt. Die beendeten die Schwarz-Gelben mit zehn Punkten Vorsprung als Meister der B-Liga.

Murawski ist in der 16. Saison Betreuer der Mannschaft und war immer dabei, wenn es hieß: „Schade, wieder nur Dritter.“ Fünf Jahre in Serie landete die Spielvereinigung auf diesem Rang, der noch nicht einmal zur Teilnahme am Relegationsspiel berechtigt.

„Aber immer wieder aufzustehen und es neu zu versuchen – das ist der Charakter, der die Truppe auszeichnet“, weiß Murawski über einen „eingeschworenen Haufen“ zu berichten, der durch Dick und Dünn geht. „Umso schöner war es, als wir es dann endlich geschafft hatten. Der Aufstieg kam einer totalen Erleichterung gleich“, so Murawski.

Während er die gute Seele ist, sind auch die anderen Rollen vergeben. Thorsten Bäumer und Thomas Fraundörfer bilden das Trainerduo, das sich prima ergänzt. „Thorsten ist eher der ruhige Theoretikertyp, während Thomas emotionaler ist und damit die nötige Schärfte reinbringt“, beschreibt Murawski die Coaches.

Herz und Hirn sei für ihn in der Meistersaison aber Sven Ochse gewesen. Der Kapitän führte im zentralen Mittelfeld den Taktstock, hat sich aber mittlerweile der aktiven Kickerei abgewendet und arbeitet als Jugendtrainer bei der JSG Wilmsberg/Borghorst.

Ochses Posten als Anführer ist an Alexander Holtmann übergegangen. Der Innenverteidiger ist erst 23 Jahre alt, bekommt aber schon jede Menge Verantwortung übertragen. Dabei ist der Defensivspezialist noch gar nicht so lange im Verein. „Ich bin zwar Welbergener, habe vorher aber immer in Wettringen gespielt“, so Holtmann. Aber da seine Brüder Philipp und Christian und dazu zahlreiche Kumpel im Vechtestadion unterwegs waren, folgte im Sommer 2018 der Wechsel von der Bezirks- runter in die A-Liga.

„Es macht einfach super Spaß. Wir haben viele junge Leute mit Potenzial im Kader, und jetzt bekommen wir auch noch einen Kunstrasenplatz – besser geht es nicht“, schwärmt Holtmann. Angetan haben es ihm vor allem die Heimspiele. Die SpVgg gehört zu den A-Liga-Clubs, die die meisten Zuschauer ins Stadion locken. „Unglaublich, was dann sonntags immer los ist. Das bestätigen mir auch die Gegner immer.“

Konkurrent um den Sportoscar in der Rubrik „Mannschaft des Jahres“ sind die Tischtennisspieler des SC Arminia. Für Holtmann ein ­dicker Brocken: „Die sind ohnehin schon sehr stark. Zudem bin ich mir sicher, dass die fast alle Stimmen aus dem Innenstadtbereich bekommen. Von dort werden wir nach unserem 5:0-Sieg gegen den FSV wohl eher nicht unterstützt.“

► Die Ochtruper können bis zum 5. März (Donnerstag) per Stimmzettel oder bis zum 15. Februar (Samstag) online unter wn.de/sportlerwahlochtrup für ihre Favoriten votieren. Unter allen Teilnehmern werden sechs Warengutscheine von Karstadt Sports verlost.

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