Bezirksliga: Ochtruper gewinnen Heimspiel gegen Recke mit 27:20
Arminia Ochtrup nach Arbeitssieg weiter Tabellenführer

Ochtrup -

Deutlich mehr Mühe als es der 27:20-Sieg vermuten lässt, hatte der SC Arminia Ochtrup am Samstag mit dem TuS Recke. In der ersten Halbzeit wollte für den Tabellenführer lange Zeit nicht viel laufen. Dann aber schalteten die Töpferstädter den Hebel um. Trainer Heinz Ahlers war trotzdem nicht begeistert.

Sonntag, 09.02.2020, 13:28 Uhr aktualisiert: 10.02.2020, 13:37 Uhr
Tom Noori (l.) war im Ochtruper Rückraum mal wieder einer der Aktivposten. Ihm gelangen beim 27:20-Sieg gegen den TuS Recke vier Tore.
Tom Noori (l.) war im Ochtruper Rückraum mal wieder einer der Aktivposten. Ihm gelangen beim 27:20-Sieg gegen den TuS Recke vier Tore. Foto: Thomas Strack

Die Tabelle der Handball-Bezirksliga Münsterland wird weiterhin von Arminia Ochtrup angeführt. Am Samstagabend verteidigte der SCA seine Spitzenposition mit einem 27:20 (14:11)-Heimsieg gegen den TuS Recke . „Das hört sich nach einer klaren Sache an, aber in der Realität handelte es sich um einen Arbeitssieg“, resümierte Trainer Heinz Ahlers .

Zu Beginn offenbarten die Hausherren ungewohnte Probleme in ihrer Deckung. Folglich lagen sie in der elften Minute mit 2:5 hinten. Ab der 20. Minute legte der Tabellenführer aber den Hebel um. Vier Tore in Folge durch Raphael Woltering, Max Oelerich (2) und Tom Noori sorgten für eine 11:9-Führung. In dieser Phase überzeugte das Heimteam und schloss einige Tempogegenstöße sehenswert ab. Zur Pause lagen die Arminen mit 14:11 vorne.

In der zweiten Hälfte stand die Abwehr besser. Das war auch ein Grund dafür, warum der Vorsprung Tor um Tor ausgebaut wurde. Das 18:12 von Justus Wösting (41.) wertete Ahlers „als eine Vorentscheidung“. Da die Gäste ohne ihren Torjäger Maik Richter auskommen mussten, und sich im weiteren Spielverlauf zwei weitere Kräfte verletzten, kam der TuS nicht für eine Aufholjagd infrage.

Was Ahlers nicht gefiel, das war die schlechte Chancenverwertung. Der Übungsleiter monierte zu viele unkonzentrierte Abschlüsse. Getreu dem Motto „Erst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech hinzu“ , häuften sich die Pfostentreffer. Sinnbildlich dafür stand ein Wurf von Johannes Büter: Der Ball knallte vom linken an den rechten Innenpfosten und wieder zurück ins Feld.

Eine Viertelstunde vor dem Ende gab Ahlers dem vielversprechenden Aufbauspieler Jannes Engels Spielanteile. Der Youngster hinterließ mit guten Anspielen an den Kreis und großem Einsatz einen sehr guten Eindruck.

Trotz des Erfolges zeigte die Ochtruper Coach nur bedingt zufrieden: „Ich hatte mir ein besseres Spiel erhofft. Aber es hat sich mal wieder gezeigt, dass die vermeintlich leichteren Aufgaben die schwersten sein können. Wir müssen uns erheblich steigern, um Punkte aus den nächsten beiden Partien in Telgte und Warendorf holen zu können.“

Tore:M. Oelerich (8), Noori (4), Woltering (4/4), Wiggenhorn, Thiemann (beide 3), L. Oelerich, Wösting (beide 2) und L. Engels (1).

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