Bezirksliga Münsterland
Arminia Ochtrup lädt zum nächsten Festtag ein

Ochtrup -

Richtig viel Spaß haben die Ochtruper in diesen Tagen an ihren Handballern. Die junge und fast nur aus Eigengewächsen bestehende Truppe von Trainer Heinz Ahlers rockt die Bezirksliga. Als Tabellenzweiter dürfen die Töpferstädter sogar von dem Aufstieg in die Landesliga träumen. Am Samstag kommt eine Mannschaft, mit der allerdings nicht gut Kirschen zu essen ist.

Donnerstag, 05.03.2020, 14:20 Uhr aktualisiert: 05.03.2020, 17:14 Uhr
Alexander Wahlen (l.) ist ein Teil der starken Ochtruper Kreisläufer-Troika. Sie soll auch gegen die robusten Ibbenbürener Akzente setzen.
Alexander Wahlen (l.) ist ein Teil der starken Ochtruper Kreisläufer-Troika. Sie soll auch gegen die robusten Ibbenbürener Akzente setzen. Foto: Thomas Strack

Ochtrup ist im Handball-Fieber. Dafür sorgen die Arminen, die aktuell die Bezirksliga rocken. Samstagabend steht das nächste Highlight-Spiel auf dem Programm: Der SCA als Tabellenzweiter empfängt den Rangdritten HC Ibbenbüren.

„Das Interesse an unserer Mannschaft ist spürbar größer geworden. Es erkundigen sich immer mehr Ochtruper, was bei uns los ist. Das lässt sich auch an den stetig steigenden Besucherzahlen ablesen“, freut sich Abteilungsleiter Reinhard Stücker, dass die Handballer aktuell der „Talk in Town“ sind. 200 bis 250 Zuschauer – so Stückers vorsichtige Schätzung – könnten es am Samstag in der Halle I werden.

„Toll, wie uns die Leute unterstützen“, weiß Trainer Heinz Ahlers um den Heimvorteil. „Aber der kommt nicht von alleine. Wir müssen sozusagen in Vorleistung gehen, um dafür zu sorgen, dass der Funke von uns auf das Publikum überspringt.“

Gegen den HCI müssen alle Kräfte gebündelt werden, denn der Landesliga-Absteiger ist für Ahlers die körperlich stärkste Mannschaft der Bezirksliga. Seine Schlussfolgerung: „Gegen die kommen wir nur weiter, wenn wir Tempo machen und in Bewegung bleiben.“ Mit Raphael Woltering oder Tom Noori haben die Hausherren genau die richtigen Leute für dieses Konzept.

Richtig viel Freude findet Ahlers derzeit an seinem drei Kreisläufern. Gerrit Thiemann und Alexander Wahlen bilden ein super Tandem mit perfekt sitzenden Wechselschienen. Und in der Hinterhand haben die Ochtruper mit Lennart Engels noch ein vielversprechendes Talent. „Lennart hat natürlich noch nicht die Erfahrung, die Gerrit und Alex­ander besitzen – aber das kommt noch“, hält Ahlers große Stücke Engels.

Das Hinspiel gewannen die Arminen in der Halle­ ­Bockraden mit 28:23 für sich. Max Oelerich ragte damals mit zehn Toren heraus. Aber dass der für so was immer gut ist, das dürfte sich inzwischen bis nach Ibbenbüren herumgesprochen . . .

 

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