Kreisliga A Steinfurt
FSV Ochtrup holt Hochkaräter

Ochtrup -

Die Verantwortlichen beim FSV Ochtrup leisten ganze Arbeit. Damit der Kader in der kommenden Saison höchsten A-Liga-Ansprüchen genügt, haben die Töpferstädter einen „ganz dicken Fisch“ an Land gezogen: Von Amisia Rheine wechselt der offensiv vielseitig verwendbare Kai Sandmann zu den Ochtrupern. Zudem gab ein Leistungsträger des aktuellen Kaders jetzt seine Zusage für 2020/21.

Dienstag, 17.03.2020, 11:54 Uhr aktualisiert: 18.03.2020, 15:28 Uhr
Der Rheinenser Kai Sandmann stürmt in der kommenden Saison für den FSV Ochtrup.
Der Rheinenser Kai Sandmann stürmt in der kommenden Saison für den FSV Ochtrup. Foto: Thomas Strack

Mit seinen bisherigen Aktivitäten auf dem Transfermarkt macht der FSV Ochtrup mehr als deutlich, dass er in der kommenden Saison in der Kreisliga A eine maßgebliche Rolle einnehmen will. Die jüngste Zusage haben die Töpferstädter jetzt von Kai Sandmann bekommen, dem Torjäger von Amisia Rheine. Beinahe zeitgleich hat Mohammed Sylla seinen Verbleib kundgetan. Damit laufen in die Saison 2020/21 zwei der besten Kreisliga-Goalgetter zusammen auf.

„Ich finde das Gesamtprojekt in Ochtrup mega spannend. Das neue Sportleistungszentrum ist imposant, und in der Mannschaft steckt viel Qualität“, begründet Sandmann seinen Wechsel. Nach „sehr guten Gesprächen“ mit dem neuen Spielertrainer Jannik Holtmann und mit Sportleiter Clemens Gude war dem 27-Jährigen klar, dass er sich dem FSV anschließt. „Dass mit Jannik Holtmann und Christopher Ransmann zwei Spielertrainer meines Jahrgangs die Mannschaft übernehmen, finde ich super interessant“, so Sandmann, der in der laufenden Spielzeit 20 Treffer erzielte. Zuvor war der Schalke-Fan, der in der Offensive jede Position bekleiden kann, für den SC Altenrheine, den TuS Altenberge und eben Amisia Rheine aktiv.

Mo Syllas Verbleib stand trotz Angeboten höherklassiger Vereine nie wirklich zur Diskussion. Das ver­sichert der 20-jährige Guineaer, der sich in seiner neuen Heimat Ochtrup pudelwohl fühlt. „Ich habe hier meine Freunde und möchte mit dem FSV was erreichen. Am liebsten natürlich in der nächsten Saison den Aufstieg in die Bezirksliga“, erklärt Sylla (17 Saisontore).

Clemens Gude ist froh, mit Sandmann und Sylla zwei weitere Personalien „safe zu haben“. Obwohl mit Tim Niehues, Lukas Höseler und dem jungen Len Oberndörfer noch weitere sehr gute Stürmer im Kader stünden, war es Gude wichtig, für den Angriff für zusätzliche Verstärkung zu sorgen.

Zuvor hatten sich die Ochtruper die Dienste von Max Moor (SV Burgsteinfurt, Abwehr) und Patrick Laurenz (Schüttorf 09, Tor) gesichert. Zudem sorgen die beiden neuen Spielertrainer für zusätzliche Qualität in der Zentrale. Verlassen wird den Verein neben Simon Lovermann (Eintracht Ahaus) auch Marcel Strübig, der sich dem Bezirksligisten Borussia Münster anschließt.

„Aufstiegskandidat Nummer eins“ zu sein, weist Gude von sich. Er schränkt ein: „Es ist auf jeden Fall so, dass wir Ambitionen haben und uns nicht dauerhaft in der A-Liga sehen. Aber wir bauen keinen Druck auf. Uns ist auch wichtig, dass nachhaltig gebarbeitet wird und sich unsere vielen jungen Eigengewächse entwickeln“, positioniert sich der Sportleiter.

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