Matellia kehrt direkt in die A-Liga zurück
Dreifacher Jubel in Metelen

Montag, 11.05.2020, 06:00 Uhr aktualisiert: 11.05.2020, 11:10 Uhr
Die erste Mannschaft von Matellia Metelen kehrt in die Kreisliga A zurück.
Die erste Mannschaft von Matellia Metelen kehrt in die Kreisliga A zurück.

 

Herr Dauwe, die Meisterschaft wurde Mitte März aufgrund der Corono-Pandemie unterbrochen und unlängst für beendet erklärt. Die Matellia steigt damit sozusagen am Grünen Tisch auf. Wie fühlt sich das an?

 

Thomas Dauwe: Erstmal warten wir noch ab, ob die jetzt vom Präsidium des Verbands getroffenen Entscheidungen auch vom Verbandstag Anfang Juni bestätigt werden. Zurück zur Frage: Wir freuen uns trotzdem. Schöner wäre es natürlich gewesen, im Trikot und auf dem Platz aufzusteigen. Aber da kann man nichts machen. Trotzdem fühlt sich das gut an. Der Aufstieg ist absolut verdient.

Woran machen Sie das fest?

 

Dauwe: Wir haben bis zum Zeitpunkt als der Spielbetrieb eingestellt wurde, nur zwei Spiele nicht gewonnen, ansonsten immer dreifach gepunktet. Hätten wir diese Quote gehalten, dann wären wir bei über 80 Zählern rausgekommen. Das hätte in jeder Saison locker zum Aufstieg gereicht.

Mit den SF Gellendorf gab es eine Mannschaft, die sogar noch besser war und alle Partien für sich entschieden hat...

 

Dauwe: Diese Leistung muss man neidlos anerkennen. Wir hatten das Duell mit den Gellendorfern allerdings noch lange nicht abgeschenkt. Was wäre gewesen, wenn wir das Rückspiel bei denen gewonnen hätten?

Direkt wieder aufzusteigen, ist keine Selbstverständlichkeit. Was waren die entscheidenden Faktoren, die dazu geführt haben, dass der Betriebsunfall „Abstieg“ umgehend behoben werden konnte?

 

Dauwe: Zum einen steckt in der Truppe viel Qualität. Ich denke da zum Beispiel an unseren Zehner Daniel Ernsting, an Jojo Kippelt, an Lennard Van De Velde und unsere Torhüter. Das sind alles Leute, die auch in der A-Liga ins obere Regal gehören. Zudem haben wir viele gute junge Leute. Zum anderen der tolle Teamgeist. Wir haben eine Mannschaft, die fast nur aus Einheimischen besteht. Da war deutlich zu merken, dass die Jungs unglaublich viel Spaß daran hatten, mit den Kumpels zu kicken.

Bleibt die Erfolgsmannschaft auch in der nächsten Saison so zusammen? Müssen Spieler von außerhalb dazu geholt werden?

 

Dauwe: Mit Bernd Weßeling muss ich noch sprechen, ansonsten haben alle zugesagt. Auswärtige holen wir nicht. Vier A-Jugendliche kommen hoch, die alle eine gute Option darstellen. Damit sind wir gut aufgestellt.

Welche Rolle trauen Sie Ihrer Mannschaft in der A-Liga zu?

Dauwe: Vielleicht war es mal ganz lehrreich, eine Runde in der B-Liga zu drehen. Jetzt sind wir wieder da, wo wir hingehören. Ich bin mir sicher, dass wir in der A-Liga unseren Platz finden werden.

Nachdem der Verband die Spielzeit für beendet erklärt hatte, herrschte ein paar Tage lang ein großes Rätselraten, wie die Aufstiegsfragen geklärt werden. Wann sind Sie darüber informiert worden, dass die Matellia als Vizemeister aufsteigt?

Dauwe: Die Gerüchte, dass es für uns reicht, hatte ich schon länger gehört. Endgültige Klarheit gab es für uns aber erst am Mittwoch.

Gefeiert werden konnte nicht, was aber sicherlich nachgeholt wird. Da bietet sich eine gemeinsame Feier mit der Zweiten und den Damen doch an, oder?

 

Dauwe: Absolut.

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