Fußball: Fairplay-Wertung
Langenhorster zwei Mal vorne

Kreis Steinfurt -

Bei der SpVgg Langenhorst/Welbergen wird nicht nur attraktiver, sondern auch fairer Fußball geboten. Das geht aus den Zahlen hervor, die Steinfurts Fußball-Obmann Gerhard Rühlow jetzt vorlegt. In zwei Ligen führen die Ochtruper nämlich die Fair-Play-Tabellen an. Einmal sogar mit einem nahezu unglaublichen Wert.

Montag, 22.06.2020, 11:06 Uhr
Alexander Holtmann und seine Langenhorster sind die Fairsten in der A-Liga.
Alexander Holtmann und seine Langenhorster sind die Fairsten in der A-Liga. Foto: Marc Brenzel

In der Vorsaison hat der Fußballkreis Steinfurt wieder eingeführt, die fairsten Teams in den jeweiligen Ligen auszuzeichnen. „Die Spielzeit 2019/20 ist zwar nach zwei Drittelnabgebrochen worden, aber das ist für uns kein Grund, das faire Verhalten der Mannschaften zu ignorieren“, stellt Obmann Gerhard Rühlow klar.

Ausgezeichnet werden die Mannschaften, die die wenigsten Strafpunkte erhalten haben. Strafpunkte gibt es für Gelbe Karten (1), Gelb-Rote Karten (2), Rote Karten (3 pro gesperrte Woche) und für anfallende Ordnungsgelder für zum Beispiel Innenraumverweise (4 pro 25 Euro).

Dabei hat sich herausgestellt, dass die SpVgg Lan­genhorst /Welbergen die fairste Mannschaft der A-Liga stellt. 25 Gelbe und zwei Rote Karten addieren sich zu 31 Punkten auf, was bei 19 absolvierten Partien einem Quotienten von 1,63 entspricht. Ihr Fairplay bekommen die Ochtruper mit 100 Euro honoriert.

Auf den Rängen zwei und drei folgen Eintracht Rodde (1,68) und der TuS Laer (1,84). „Das ist doch ein großes Zeichen der Klasse und Qualität, die in der Mannschaft stecken“, kommentiert SpVgg-Senioren-Obmann Bernd Fehlker.

In den B-Liga 1 tat sich Germania Hauenhorst II mit 15 Punkten (Quotient 0,88) hervor. Emsdetten 05 II (0,94) und der SV Burgsteinfurt III (1,10) folgten. In der Parallelstaffeln glänzte Meister SF Gellendorf II (1,15) auch als fairste Formation. Die Reserven von Preußen Borghorst (1,35) und Germania Horstmar (1,45) schafften es ebenfalls auf das Treppchen.

Die Zweitvertretung des Skiclubs Rheine (0,88) freut sich in der Staffel 1 der C-Liga über 100 Euro für die Manschaftskasse. SF Gellendorf III (1,00) und der TuS St. Arnold II (1,16) zeichneten sich ebenfalls mit einem fairen Auftreten aus. In der C-Liga 2 gilt es Vorwärts Wet­tringen IV (1,20), die SpVgg Langenhorst/Welbergen II (1,44) und Borussia Emsdetten IV (1,52) zu loben.

Beinahe Unglaubliches lieferten die Statistiken in der Frauen-Kreisliga: Sowohl die SpVgg Langenhorst/Welbergen II als auch der TuS St. Arnold kamen bei 15 Einsätzen mit einer einzigen Gelben Karte aus. Das entspricht einem Schnitt von 0,06 Strafpunkten pro Partie. Dritter im Bunde ist Meister Matellia Metelen (0,12). „Von solchen Werten könnten sich die Männer was abgucken“, so Rühlow. Der Fußballobmann des Kreises gratulierte allen Spielern und dem engeren Mannschaftsumfeld, aber auch den Vereinen zum „Gewinn“ der Fairplay-Wertung.

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