Landesliga: Ochtruper treffen zum Auftakt auf Westfalia Kinderhaus
Arminen scharren mit den Hufen

Ochtrup -

Am Samstagabend starten die Handballer des SC Arminia Ochtrup in die neue Saison. Der Landesliga-Aufsteiger kann es kaum erwarten, in eigener Halle auf Westfalia Kinderhaus zu treffen. Trainer Christian Woltering sieht seine Mannschaft gut vorbereitet auf das erste Landesliga-Punktspiel der Töpferstädter nach 25 Jahren. Aufgrund der Hygiene-Vorschriften dürfen nur 78 Fans in die Halle.

Donnerstag, 01.10.2020, 14:38 Uhr
Timo Wiggenhorn (2,v.l.) ist nahezu überall einsetzbar.
Timo Wiggenhorn (2,v.l.) ist nahezu überall einsetzbar. Foto: Thomas Strack

Das lange Warten hat ein Ende – am Samstag wird in Ochtrup wieder Handball gespielt. Und zwar in der Landesliga , in die die Arminen nach 25-jähriger Abwesenheit wieder aufgestiegen sind. Gegner ist Westfalia Kinderhaus .

Letztmals standen die Ochtruper am 9. März auf heimischem Handballboden, als sie das Bezirksliga-Punktspiel gegen den HC Ibbenbüren mit 32:26 für sich entschieden. Wenig später setzte der Verband den Spielbetrieb wegen Corona erst aus und dann später ab. „Das war eine extrem lange Wartezeit. Jetzt haben alle richtig Bock, dass es wieder los geht“, weiß Trainer Christian Woltering , dass seine Spieler mit den Hufen scharren.

In der Vorbereitung wurden mit großer Intensität und jeder Menge Detailarbeit die nötigen Mechanismen einstudiert. Im Angriff sieht Woltering seine Mannschaft jetzt spielerisch flexibler aufgestellt, und die ohnehin gute Deckung, die ein 6:0 favorisiert, wurde um eine zusätzliche offensivere Variante erweitert.

„Kinderhaus“, so Woltering, „ist ein technisch versiertes Team mit gestandenen Akteuren. Aber das sollte für uns zweitrangig sein, denn wir wollen erstmal auf uns gucken.“

SCA-Kreisläufer Alexander Wahlen muss aufgrund einer Knöchelverletzung passen, Wlad Novaschenin (Rückraum) weist Trainingsrückstand auf und wird daher an die U 23 abgestellt.

Der x-Faktor im Spiel der Arminen könnte Timo Wiggenhorn sein. Ihm attestiert Woltering eine unglaubliche Flexibilität und einen sehr wachen Handballverstand: „Timo ist einer, der kann nahezu überall eingesetzt werden.“

Festgelegt hat sich der Coach, dass Lars Oelerich im Rückraum sein Operationsgebiet bekommt. Der Linkshänder wäre auch eine Option für Außen, doch auf der Halbposition scheint er seinem Trainer wertvoller zu sein.

 

  • In Abstimmung mit der Stadt hat die Handball-Abteilung eine Hygienekonzept erarbeitet, das 78 Zuschauer in der Halle vorsieht. Mehr lassen die notwendigen Abstände nicht zu. Vom Eingang bis zum Sitzplatz ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Zudem achten die Hygienebeauftragten darauf, dass sich Spieler, Trainer und Schiedsrichter nicht mit den Zuschauern mischen. Bei der Vergabe der Karten wurden Sponsoren, Ehrenamtliche und Familienmitglieder bevorzugt behandelt. Wer keine Karte hat, wird nicht eingelassen.
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