Ober-/Verbandsliga: SCA schlägt Holzbüttgen
Arminen zeigen keine Nerven

Ochtrup -

Die Oberliga-Formation des SC Arminia Ochtrup ist zurück in der Spur. Nach schlechteren Leistungen in Düsseldorf und Uerdingen feierte die Mannschaft von Spielertrainer Bernd Ahrens jetzt einen 9:3-Heimsieg über den SV DJK Holzbüttgen. Schlüssel zum Erfolg war die mannschaftlich geschlossene Teamleistung. Die SCA-Reserve trennte sich im Verbandsliga-Spitzenspiel vom TTC Herne-Vöde mit 6:6.

Montag, 05.10.2020, 12:05 Uhr
Henning Zeptner gewann das Duell der Spitzenspieler gegen Jan Medina
Henning Zeptner gewann das Duell der Spitzenspieler gegen Jan Medina Foto: Thomas Strack

In der Tischtennis-Oberliga haben sich die Herren des SC Arminia Ochtrup für ihre schwächeren Auftritte am Vorwochenende rehabilitiert. In eigener Halle besiegten sie den SV DJK Holzbüttgen mit 9:3.

Der Sieg fiel allerdings deutlicher aus als es die nackten Zahlen vermuten lassen. Sieben der zwölf Duelle gingen in den Entscheidungssatz, fünf Mal hatten die Arminen das bessere Ende für sich. „Das beweist, dass wir hochkonzentriert waren. Alle waren heiß“, freute sich Teamsprecher Christopher Ligocki über die Nervenstärke seiner Mitspieler.

Ligocki selbst gewann zwei Mal glatt in drei Durchgängen. Das überraschte den Linkshänder selbst ein wenig: „Dabei habe ich gefühlt gar nicht mal so gut gespielt.“ Ebenfalls zwei Mal trugen sich im unteren Paarkreuz Philip Brosch und Mark Beuing in die Siegerliste ein. Hinzu kam in der Mitte das 3:2 von Michael Hillebrandt gegen Vincent Arsand.

An den Spitzenbrettern trafen die Ochtruper auf viel Gegenwehr, denn die Gäste aus dem Rheinland hatten mit dem Ex-Arminen Alex­ander Lübke und dem Venezoelaner Jan Medina zwei starke Akteure aufgestellt. Gegen Lübke verloren Bernd Ahrens und Henning Zeptner, dafür gewannen aber beide gegen den Südamerikaner.

Das Verbandsliga-Spitzenspiel zwischen der SCA-Reserve und dem TTC Herne-Vöde endete mit einem 6:6. Die Arminen gerieten nach einer 5:3-Führung noch mit 5:6 in Rückstand, doch der 13-jährige Emil Schreiber rettete mit einem 3:1 gegen Jan Weber das Remis. Zuvor hatte Schreiber auch schon gegen Marco Cerin in fünf Sätzen gewonnen. Nils Dinkhoff (2), Dominik Gust und Robin von Diecken sorgten für die weiteren SCA-Zähler.

„Das war ein echtes Spitzenspiel, in dem wirklich alles drin wahr“, schwärmte Abteilungsleiter Timo Scheipers, der die Auftritte von Dinkhoff und Scheibers hervorhob: „Das war eine Gala von Nils, und Emil hat derzeit einen wahnsinnigen Lauf.“

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