Fotoserie: „Die gute, alte Zeit“
Endlich in der Bezirksliga

Ochtrup -

„Nachtigallen“, die vor dem Vereinslokal zum Empfang aufspielen – das kann nicht jeder in seiner Vereinsgeschichte aufweisen. Die Ochtruper Fußballer von 1976 schon, aber nur, weil sie Meister wurden.

Dienstag, 19.01.2021, 16:30 Uhr aktualisiert: 19.01.2021, 17:20 Uhr
Die Ochtruper Meistermannschaft von 1976 (h.v.l.): Trainer Paul Schomann, Willi Mollen, Werner Laurenz, Jürgen Ditzel, Hermann Bockholt, Stephan Borgers, Walter Kaßner, Heinz Niehues und Betreuer Wolfgang Klokow sowie (v.v.l.) Andreas Harjans, Michael Paßlick, Arnold Kleining, Lucky Kockmann, Conny Schößler, Antonius Schomann, Wolfgang Behrens und Jochen Harjans. Auf dem Bild fehlen Franz Wesbuer, Helmut Breitenbach und Heino Steingrobe.
Die Ochtruper Meistermannschaft von 1976 (h.v.l.): Trainer Paul Schomann, Willi Mollen, Werner Laurenz, Jürgen Ditzel, Hermann Bockholt, Stephan Borgers, Walter Kaßner, Heinz Niehues und Betreuer Wolfgang Klokow sowie (v.v.l.) Andreas Harjans, Michael Paßlick, Arnold Kleining, Lucky Kockmann, Conny Schößler, Antonius Schomann, Wolfgang Behrens und Jochen Harjans. Auf dem Bild fehlen Franz Wesbuer, Helmut Breitenbach und Heino Steingrobe.

Die Spielzeit 1975/76 war eine ganz besondere in der Historie von Arminia Ochtrups Fußballabteilung. Denn nach 13 Jahren und mehreren vergeblichen Anläufen gewannen die Kicker aus der Töpferstadt erstmals wieder die Meisterschaft in der 1. Kreisklasse (heute Kreisliga A) und realisierten damit den Aufstieg in die Bezirksliga .

Zu den Heimspielen, die entweder auf dem Platz am DRK-Zentrum oder im Stadion am Sportzentrum ausgetragen wurden, kamen zu Hochzeiten 500 Fans pro Partie. Das motivierte die Arminen dahingehend, dass sie sich mit 51:13 Punkten vor Emsdetten 05 II (48:16), SuS Neuenkirchen und Matellia Metelen (beide 39:25) den Titel holten.

Geschossen wurde das Foto am 30. Mai vor dem letzten Saisonspiel der Arminen beim TuS Laer, vor dem die Ochtruper schon als Meister feststanden. Daher fiel die 2:3-Niederlage auch nicht ins Gewicht. Hermann Bockholt und Stephan Borgers waren für die beiden Tore zuständig.

„Nach vielen Jahren vergeblicher Bemühungen waren die Arminen in diesem Jahr ganz einfach an der Reihe und sind ein würdiger Aufsteiger des Kreises“, hielt Kreisvorsitzender Theo Glä­seker eine Laudatio auf den neuen Titelträger.

Nichtsahnend und völlig überraschend wurde der Elf bei ihrer Rückkehr ein herzlicher Empfang zuteil. Vor dem Vereinslokal Tümmers-Sandmann hatte sich der Spielmannszug der Nachtigallen der Kolpingsfamilie aufgebaut und viele Schaulustige angezogen. Mit Beifall und Musik ließ man die Meisterelf hochleben, berichteten die Heimatlichen Nachrichten am 2. Juni 1976.

  • Wer noch Mannschaftsbilder, die mindestens 15 Jahre alt sind und dazu noch ein paar passende Informationen oder Anekdoten auf Lager hat, der darf sich gerne mit der Sportredaktion der Westfälischen Nachrichten in Verbindung setzen (redaktion.bor@wn.de oder sport.ochtrup@wn.de).
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