BSV Ostbevern Volleyball: Aufstieg in die Regionalliga
Meisterfeier krönt Siegeszug

Ostbevern -

„So sehen Sieger aus“, sangen die BSV-Volleyballerinnen, reckten den goldenen Meisterpokal in die Höhe, strahlten um die Wette und tanzten durch die Aaseesporthalle in Münster, als wenn es kein Morgen gäbe. Nach nur zweijährigem Aufenthalt in der Oberliga stürmten sie am Samstag mit einem überzeugend her­ausgespielten 3:1-Auswärtssieg beim ärgsten Verfolger BW Aasee schnurstracks in die Regionalliga. „Ein absolutes Highlight in meiner Karriere“, jubelte Trainer Dominik Münch, dessen Aufgebot in dieser Verfassung 2015/16 auch eine Etage höher bestehen können sollte.

Sonntag, 15.03.2015, 09:03 Uhr

Ausgelassen feierten die BSV-Volleyballerinnen mit ihren Trainern Dominik Münch (unten links) und Stefan Klotz den Gewinn des Meistertitels in der Frauen-Oberliga. Zum Team des Aufsteigers gehören (obere Reihe v.l.) Ira Hünker, Andrea Mersch-Schneider, Maike Dübbelde, Sophia Eggenhaus, Lara Spieß, Maike Rüdingloh, Alina Niehoff, Carolin Abrell-Vogel sowie (unten v.l.) Lea Dreckmann, Lena Ottens, Sabrina Roer und Kerstin Ludger.
Ausgelassen feierten die BSV-Volleyballerinnen mit ihren Trainern Dominik Münch (unten links) und Stefan Klotz den Gewinn des Meistertitels in der Frauen-Oberliga. Zum Team des Aufsteigers gehören (obere Reihe v.l.) Ira Hünker, Andrea Mersch-Schneider, Maike Dübbelde, Sophia Eggenhaus, Lara Spieß, Maike Rüdingloh, Alina Niehoff und Carolin Abrell-Vogel sowie (unten v.l.) Lea Dreckmann, Lena Ottens, Sabrina Roer und Kerstin Ludger. Foto: Kock

„Unbeschreiblich“, versuchte Youngster Sabrina Roer derweil noch die passenden Worte für ihr Glücksgefühl zu finden. „Mit dieser Mannschaft hat man nie das Gefühl, verlieren zu können“, ergänzte Spielführerin Sophia Eggenhaus, der es vorbehalten war, nach einer Stunde und 43 Minuten für den Schlusspunkt des Showdowns zu sorgen, der sportlich und von der Stimmung her alles hielt, was die Volleyball-Fans sich davon versprochen hatten.

Rund 100 Besucher wollten sich den Saisonhöhepunkt nicht entgehen lassen, etwa ein Viertel davon war aus Ostbevern gekommen. Sie sahen einen umkämpften ersten Durchgang mit zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Mehrmals wechselte die Führung: Beim 2:4, 7:9, 20:23 und 23:24 hatten die Gäste die Nase vorn, konnten ihren Satzball jedoch nicht verwerten. Beim 2:0 und 14:10 lag der Tabellenzweite in Front, der schließlich mit 26:24 triumphierte.

BSV-Damen steigen auf

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„Gegenüber dem Hinspiel war das Niveau noch einmal deutlich höher“, resümierte Münch . „ Aasee war absolut präsent. Dann haben wir noch einmal draufgelegt. Unsere Aufgaben sind nach und nach besser geworden, und wir hatten Vorteile in der Variabilität. Alles verteilt sich bei uns auf alle Schultern.“ Über 12:9, 16:12 und 21:16 wurde beim 25:17 jener Satzgewinn eingefahren, der unbedingt nötig war, um die Tabellenführung zu verteidigen. „Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey“, skandierten die bestens informierten Ostbeverner Zuschauer.

Aber die in rot und schwarz gekleideten Blau-Weißen wollten mehr, es war ihnen anzumerken, dass sie die Titelfrage bereits am vorletzten Spieltag klären wollten. Und es gelang ihnen. Spätestens als Lena Ottens den längsten Ballwechsel der gesamten Begegnung zum 23:19 im dritten Satz verwandelte, war der Widerstand der Münsteranerinnen gebrochen, das 25:20 die logische Folge.

Im vierten Abschnitt bog das BSV-Ensemble endgültig Richtung Regionalliga ab. Lea Dreckmann und Lena Ottens waren nun die dominierenden Spielerpersönlichkeiten und lenkten das Duell in die gewünschten Bahnen. Um 17.43 Uhr war es so weit: Mit dem zweiten Matchball wurde Aasee in die Relegation verwiesen und auf Ostbeverner Seite konnte die Feier beginnen.

„Bei uns gibt es einen völligen Zusammenhalt, das ist die Stärke des BSV“, machte Ira Hünker als einen Grund für den Siegeszug durch die Oberliga aus, der in den vergangenen sieben Monaten lediglich durch eine Heimniederlage gegen TuSEM Essen unterbrochen wurde. Hatten die Ostbevernerinnen 2014 als Klassenneuling schon am Durchmarsch geschnuppert, zogen sie es diesmal durch. „Letztlich gab es keinen Zweifel, dass wir die bessere Mannschaft waren“, sah Dominik Münch sein Team als verdienten Sieger des Gipfeltreffens. „Brillant, wenn man so ein Spiel dann gewinnt.“

1999 war er mit den Vorgängerinnen des heutigen Teams schon einmal in die Regionalliga aufgestiegen. Seinerzeit noch als Co-Trainer unter Dietmar Weiß. „Andrea Mersch-Schneider war damals auch schon dabei“, so der Meistertrainer, den es anschließend in eine benachbarte Münsteraner Halle zum Schiedsrichten zog, ehe er mit seinen Spielerinnen den krönenden Abschluss einer famosen Saison feiern konnte. 17 Spiele, 16 Siege – eine eindrucksvolle Bilanz.

Eine Begegnung steht noch aus: am 29. März (Sonntag) um 16 Uhr gegen den VC Bottrop. Dann soll in eigener Halle der Aufstieg in die Regionalliga noch einmal gebührend gefeiert werden.

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