Fußball BSV Ostbevern
Titelfavorit Paroli geboten

Ostbevern -

10:0 hatte Germania Hauenhorst vor Wochenfrist gegen den VfL Billerbeck gewonnen. Das hatte mächtig Eindruck bei der Konkurrenz hinterlassen.

Sonntag, 27.09.2015, 21:09 Uhr

Offensivspielerin Sarah Fipke (rechts) musste viel Laufarbeit verrichten. In dieser Szene ist sie einen Schritt eher am Ball als ihre Gegenspielerin aus Hauenhorst.
Offensivspielerin Sarah Fipke (rechts) musste viel Laufarbeit verrichten. In dieser Szene ist sie einen Schritt eher am Ball als ihre Gegenspielerin aus Hauenhorst. Foto: Kock

10:0 hatte Germania Hauenhorst vor Wochenfrist gegen den VfL Billerbeck gewonnen. Das hatte mächtig Eindruck bei der Konkurrenz hinterlassen. Gestern beim Auftritt im Beverstadion wusste der Tabellenführer weniger zu überzeugen. Dennoch nahm er alle drei Punkte mit auf den Heimweg. Schließlich gibt es auch für einen hart errungenen 1:0 (1:0)-Auswärtserfolg drei Pluszähler.

„Wir haben unglücklich verloren“, stellte BSV-Trainer Frank Schlichter nicht zu Unrecht fest. „Das war ein typisches 0:0-Spiel. Ein 1:1 wäre gerecht gewesen. Wir haben die Räume eng gemacht, denen ist nicht viel eingefallen. Wir hatten in der zweiten Halbzeit die größeren Chancen, machen sie aber halt nicht rein. Wir müssen uns das Glück im Abschluss wieder erarbeiten. Die Mannschaft will und hat ein Bombenspiel gemacht. Immerhin wissen wir: Wir können gegen eine Top-Mannschaft mithalten.“

Die Blau-Weißen versuchten, kompakt zu stehen und suchten ihr Glück immer wieder über Konter. So wäre Sarah Fipke beinahe die frühe Führung der Gastgeberinnen (5.) gelungen. Auf der anderen Seite boten sich Marie Gosewinkel zwei Einschussmöglichkeiten, wobei BSV-Torhüterin Nina Potthoff einmal klärend eingreifen musste. Beim 0:1 von Stella Ewering nach 35 Minuten war sie dann jedoch machtlos. Im Nachsetzen wandelte sie die Feldüberlegenheit der Gäste in Zählbares um.

Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich die Partie zunächst auf beiden Seiten chancenarm. Ostbevern hatte Germania-Torjägerin Nicole Schampera bestens im Griff, die Angriffe des Spitzenreiters verpufften oft im Nichts.

Nach und nach traute sich der Außenseiter immer mehr zu. Nachdem einige Versuche stecken geblieben waren, fand Alexandra Füchtenbusch als Erste die Lücke im Hauenhorster Abwehrverband, überspurtete Marie Gosewinkel, fand jedoch in der zur Pause eingewechselten Torhüterin Anja Müller ihren Meister (81.). Der BSV hatte Lunte gerochen und wollte nachlegen. Chiara Dießelbergs Schuss (83.) fand jedoch ebenso wenig sein Ziel wie weitere Versuche der Ostbeverner Angreiferinnen.

Trotzdem fand Schlichter nach Spielschluss lobende Worte für die Mannschaft: „Ihr wart gleichwertig. Wer so jubelt wie Hauenhorst, hat harte Arbeit geleistet.“

BSV Ostbevern Frauen: Potthoff – Heithoff (62. Mende), Kuhlenkötter, Petersheim, Dießelberg – Schlattmann, Glenzki, Lücke, Füchtenbusch, Mahnke – Fipke (88. Reglin).

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