Fußball BSV Ostbevern
Erleichterung beim Viertligisten

Ostbevern -

Sophia Müller und Jana Peterseim werden den Fußball-Westfalenligisten BSV Ostbevern im Sommer verlassen. Sarah Peitz wird nach ihrem Frankreich-Aufenthalt in den Kader zurückkehren.

Dienstag, 17.05.2016, 20:05 Uhr

Co-Trainerin Verena Seiling und Coach Andrew Celiker sind ab Juli für die Westfalenliga-Mannschaft des BSV Ostbevern verantwortlich.
Co-Trainerin Verena Seiling und Coach Andrew Celiker sind ab Juli für die Westfalenliga-Mannschaft des BSV Ostbevern verantwortlich. Foto: Kock

Es dauerte am Pfingstmontag bis fast eine halbe Stunde nach Spielschluss, ehe lauter Jubel aus der BSV-Kabine zu vernehmen war. Aus Anspannung wurde nach dem 2:0-Heimerfolg gegen Bochum-Bergen und dem Bekanntwerden der angenehmen Ergebnisse der Konkurrenz nun endgültig Erleichterung. „Es ist wie eine Erlösung“, gab Frank Schlichter einen Einblick in sein Gefühlsleben. Nach Monaten des Zitterns stand der Klassenerhalt fest. „Der Druck war groß, aber die Mannschaft ist intakt“, so der scheidende BSV-Coach. „Das Ziel ist erreicht.“ Schlichter, den es zum Liga-Rivalen Arminia Ibbenbüren zieht, kann seinem Nachfolger die Elf als Viertligist übergeben.

Andrew Celiker verschaffte sich im Beverstadion persönlich einen Eindruck davon, wie sich sein zukünftiges Ensemble in Stresssituationen aus der Affäre zieht. Der 41-jährige Amerikaner sammelte als Torwart in Schweinfurt Bezirksliga-Erfahrung. Bandscheibenprobleme zwangen ihn zum Karriereende. Nun wagt der C-Schein-Inhaber den Sprung aus dem weiblichen Nachwuchsbereich beim SV Ems Westbevern auf die große Bühne Westfalenliga.

„Wir hatten drei Trainer zur Auswahl“, berichtet BSV-Fußballobmann Christian Gruhn vom Findungsverfahren der zurückliegenden Wochen. „Wir haben zwei gute und ein sehr gutes Gespräch geführt und dann geschaut, wer menschlich am besten zu uns passt. Andrew Celiker hat uns überzeugt.“

Die personellen Veränderungen im Ostbeverner Kader werden sich vor­aussichtlich in überschaubaren Grenzen halten. Jana Peterseim geht zurück zu ihrem Heimatverein Preußen Lengerich. Der 25-jährigen Defensivspielerin ist der zeitliche Aufwand, der in der Westfalenliga betrieben werden muss, zu groß geworden. Ausscheiden wird auch Sophia Müller. Die Mittelfeldspielerin aus Gelmer kam von Heike Rheine, studiert inzwischen aber in Dortmund. Sie bestritt ihr letztes Match im BSV-Dress Anfang Dezember 2015 zum Rückrundenstart bei Wacker Mecklenbeck.

In Ostbevern bleiben werden hingegen die Neuzugänge und Rückkehrerinnen der zurückliegenden Monate: Nicole Eichholt, Petra Groth (beide Köln), Zoe Gismann, Linda Reglin (beide Mauritz) und Katharina Glose (Alverskirchen).

Weitere Neuzugänge sind nach Aussage der Sportlichen Leiterin Manuela Imholt angedacht, aber noch nicht in trockenen Tüchern. Sicher ist, dass Sarah Peitz nach neunmonatigem Aufenthalt in Frankreich wieder ins Spielgeschehen eingreift. Vielleicht schon im Kreispokal-Finale am 26. Mai (Fronleichnam) um 15 Uhr auf der Sportanlage von Borussia Münster, wenn der Titel gegen Wacker Mecklenbeck verteidigt werden soll.

Verloren gegangen ist der Wettstreit um die Hallenkreismeisterschaft (HKM) der Frauen, die nach einer Entscheidung des Kreisvorstandes von 2017 bis 2020 in der Bundeswehrsportschule Warendorf ausgetragen wird.

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