Rudi Dorgeist hört beim SC Hoetmar mit sofortiger Wirkung auf
Unerwarteter Trainerwechsel

Kreis Warendorf -

Die heimischen Fußball-A-Ligisten SG Telgte, BSV Ostbevern und SV Ems Westbevern müssen sich auf eine veränderte Trainersituation einstellen, wenn sie in der Rückrunde auf den SC Hoetmar treffen.

Donnerstag, 29.12.2016, 12:12 Uhr

Rudi Dorgeist gibt mit sofortiger Wirkung seinen Trainerjob beim SC Hoetmar auf.
Rudi Dorgeist gibt mit sofortiger Wirkung seinen Trainerjob beim SC Hoetmar auf. Foto: Penno

Die heimischen Fußball-A-Ligisten SG Telgte, BSV Ostbevern und SV Ems Westbevern müssen sich auf eine veränderte Trainersituation einstellen, wenn sie in der Rückrunde auf den SC Hoetmar treffen. Der Tabellenzehnte präsentierte zwischen den Feiertagen eine dicke Überraschung: Rudi Dorgeist (56) gibt den Trainerposten mit sofortiger Wirkung ab, seine Stelle teilen sich sein Co Timo Langer und Kapitän Claus Hensel.

„Ich habe mir meine Gedanken gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass frischer Wind der Mannschaft gut tun könnte. Wir haben nur eines der letzten vier Spiele gewonnen, sind der Abstiegszone bedrohlich nahegekommen und haben damit schlechter abgeschnitten als erwartet. Ich habe dem Vorstand meine Entscheidung vorgetragen, dieser hat dann ja auch schnell Ersatz im eigenen Verein gefunden“, erklärte das Hoetmarer Urgestein, das fast alle Posten in seinem Club innehatte. Im April 2014 hatte Dorgeist den Trainerposten von Friddy Hofene übernommen.

Seine beiden Nachfolger mussten nicht lange nachdenken, bevor sie zusagten. Claus Hensel spielt seit elf Jahren für den SC und sprang immer mal wieder ein, als sein Coach verhindert war. Und Timo Langer hatte erst im Sommer seine Karriere in Hoetmar beendet und den Posten des Co-Trainers übernommen.

„Die Trennung ging schiedlich friedlich über die Bühne, schließlich kenne ich den Rudi aus Kindergartenzeiten“, verriet SC-Vorstandsmitglied Walter Venhues. Allerdings musste er zugeben, dass er von Dorgeists Entschluss überrascht war. „Ich hatte damit gerechnet, dass er im Sommer aufhören will – aber nicht schon jetzt. Allerdings haben wir alle Verständnis für seine Entscheidung“, ergänzte Venhues. Ob das Gespann Hensel/Langer nur für den zweiten Saisonteil einspringt oder länger bleibt, wird sich im Januar entscheiden.

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