Volksbank-Bever-Cup
BSV triumphiert beim Bever-Cup

Ostbevern -

Besser hätte es aus Sicht des Veranstalters BSV Ostbevern nicht laufen können. Die eigene Erste gewann nach vier torreichen Tagen in der Beverhalle das traditionsreiche Frauenfußball-Turnier, das seit dem Vorjahr Volksbank-Bever-Cup heißt und die Hallenkreismeisterschaft ablöste.

Samstag, 07.01.2017, 19:01 Uhr

Die erste Mannschaft des BSV Ostbevern blieb im gesamten Turnier ohne Niederlage und gewann das Finale am Samstagnachmittag gegen Borussia Emsdetten deutlich mit 5:0.
Die erste Mannschaft des BSV Ostbevern blieb im gesamten Turnier ohne Niederlage und gewann das Finale am Samstagnachmittag gegen Borussia Emsdetten deutlich mit 5:0. Foto: Werner Szybalski

Mit 5:0 gewann das Team von BSV-Trainer Andrew Celiker das Finale gegen Borussia Emsdetten. Der Landesligist war allerdings nur ein Sparring-Gegner für den gastgebenden Westfalenligisten, der schnell durch Julia Mende in Front ging. Ein Doppelschlag von Sarah Fipke machte alles klar. Die Treffer von Laura Glenzki und nochmals Julia Mende waren schon eine Zugabe für das begeisterte Publikum.

Zuvor hatten die Emsdettenerinnen etwas überraschend 2:1 gegen den Westfalenligisten Arminia Ibbenbüren durchgesetzt. Der Außenseiter war früh in Front gegangen und konnte den Ibbenbürener Ausgleich schnell kontern. Vielleicht lag es an dem Ungleichgewicht der Finalgruppen, dass sich beide Teams aus der leichteren Gruppe im Entscheidungsspiel durchsetzen konnten. Etwas müder wirkten die Arminia-Frauen und auch die UFC-Kickerinnen verloren während der zwölf Halbfinal-Minuten deutlich an Elan.

Zunächst hatte Ostbevern viel in der Defensive zu tun. Erst mit zunehmender Spielzeit tauchte auch der BSV vor dem Tor der Münsteranerinnen auf. Laura Glenzki hätte den Führungstreffer für Ostbevern machen müssen, doch der Schuss ging über den Kasten. So blieb es schließlich beim torlosen unentschieden.

Im Neunmeterschießen parierte Nina Potthoff gleich den ersten – schwach getretenen – Ball von UFClerin Laura Rieping. Alle anderen Schützinnen trafen und Ostbevern zog mit 3:2 in Endspiel ein.

Rieping bewies Mut und hatte Pech. Im Neunmeterschießen um Rang drei stand es ausgeglichen, als alle vorgesehenen Torschützinnen und schon eine Zusatzschützin durch waren. Die ehemalige WSU-Spielerin trat an und knallte den Ball an die Querlatte – Platz drei für Arminia Ibbenbüren.

In deren Reihen befand sich die mit neun von insgesamt 293 Turniertoren erfolgreichste Torjägerin: Melissa Steffen (Arminia Ibbenbüren). Zur besten Keeperin wählte die Jury die ehemalige Ostbevernerin Clara Heitkötter. Sie hütete beim SC Gremmendorf II den Kasten.

Für Spannung sorgte am Finaltag die Endrundengruppe mit dem Titelverteidiger UFC Münster, der Warendorfer SU (Regionalliga), der DJK Arminia Ibbenbüren, der DJK Wacker Mecklenbeck (beide Westfalenliga) und der SG Telgte (Bezirksliga). Für das Aus der Warendorfer SU war Wacker Mecklenbeck verantwortlich, denn sie besiegten die WSU mit 1:0. Als Ibbenbüren den UFC 3:2 bezwang, war Warendorf raus. Die SG Telgte verabschiedet sich mit einem 1:0-Erfolg über Wacker.

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