Schachklub Ostbevern
Aufstieg ist das große Ziel

Westbevern/Ostbevern -

In der vergangenen Saison war der Aufstieg des Schachklubs SK 70 schon nach wenigen Begegnungen gleichsam verspielt worden. In der neuen Spielzeit nimmt das Team einen neuen Anlauf: die ersten vier Partien wurden allesamt schon mal gewonnen.

Freitag, 20.01.2017, 05:01 Uhr

Den Aufstieg peilt die erste Mannschaft des Schachklubs Ostbevern 70 in dieser Saison an. Die Voraussetzungen sind gut – die ersten vier Partien wurden gewonnen.
Den Aufstieg peilt die erste Mannschaft des Schachklubs Ostbevern 70 in dieser Saison an. Die Voraussetzungen sind gut – die ersten vier Partien wurden gewonnen. Foto: Niemann

Gelingt der ersten Mannschaft des Schachklubs Ostbevern 70 die Meisterschaft in der Bezirksklasse? Vier Siege aus den bisherigen vier Begegnungen sprechen eine deutliche Sprache.

Ein Rückblick: Was nun? fragten sich die Verantwortlichen vor gut einem Jahr, als das Team den Saisonstart komplett in den Sand gesetzt hatte – unter gleichen Voraussetzungen. Die maßgebliche Deutsche Wertungszahl (DWZ) wies das SK-Team damals wie heute als stärkste der zehn Mannschaft in der Klasse aus. Diesen Vorteil konnten die Akteure nicht wie erhofft auf dem Schachbrett umsetzen – die Mannschaft verpasste in der Konsequenz den angestrebten Aufstieg .

Gut zwölf Monate später haben die Aktiven allen Grund zur Freude. Nach vier Wettkampftagen führt das Team um Mannschaftsführer Horst Höggemann die Tabelle der 1. Bezirksklasse an.

Im vierten Anlauf könnte es mit dem Aufstieg klappen. Der SK 70 ist mit acht Punkten alleiniger Tabellenführer vor SF Telgte 2 (6 Punkte), SF Drensteinfurt (6), SV Türme Billerbeck (5), SV Teutonia Coerde (4) und SF Olfen (4). Diese Teams sind auch die kommenden Gegner im weiteren Saisonverlauf. Ein Programm, das Thomas Berning, Rainer Stepa, Sebastian Sandmann und ihre Mitspieler noch herausfordern wird.

Und wenn nicht alles täuscht, wird die Entscheidung über den Meistertitel wohl erst am letzten Spieltag fallen. Dann trifft der SK 70 auf die SF Drensteinfurt.

Bislang waren die Teammitglieder „nur“ gegen Mannschaften aus den unteren Regionen der Tabelle gefordert. SK Münster 7, Schach Nienberge, DJK Eintracht Coesfeld und Zug um Zug Everswinkel wurden jeweils deutlich bezwungen. In der fünften Runde kommt es zum Derby zwischen den Schachfreunden Telgte 2 und dem SK 70. Dort wird sich zeigen, ob der Spitzenreiter spielerisch so stark ist, um auch im Gipfeltreffen erfolgreich zu sein. Gelingt dem SK 70 ein doppelter Punktgewinn, wäre das ein weiterer großer Schritt in Richtung Titel. Mit einem Sieg würde zudem ein Zeichen an die weiteren Konkurrenten gesetzt.

Telgte 2, das beim SV Teutonia Coerde am vierten Spieltag die erste Niederlage (3:5) hinnehmen musste, wird alles daran setzen, um das Derby zu gewinnen und somit wieder ganz oben dabei zu sein.

Mit Thomas Altmann, der alle vier Partien gewann (4:0 Punkte), stellen die SF Telgte den bislang erfolgreichsten Einzelspieler. Paul Fischer (SF Drensteinfurt) mit 3,5 Punkten folgt auf Platz zwei. Mit Michael König (3,5), Sebastian Sandmann (3,5) und Matthias Weskamp (3:0) befinden sich allerdings gleich drei Aktive aus dem Team des SK 70 unter den derzeit besten Zehn, was auch ein Indiz für die Ausgeglichenheit auf Ostbeverner Seite ist – Zahlen und Fakten einer Momentaufnahme.

Auf die blicken die SK  70-Spieler gerne, wissen aber auch, was sie, beginnend mit der Partie bei den Schachfreunden Telgte 2 am Samstag ab 16 Uhr, noch sportlich erwartet – eine Begegnung mit richtungweisender Bedeutung für die weitere Saison.

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