Volleyball BSV Ostbevern
„Wir können extrem viel gewinnen“

Ostbevern -

„Wir haben am Samstag extrem viel zu gewinnen. Wenn wir beim SC Spelle-Venhaus erfolgreich sind, würden wir den Abstand zum Tabellendrittletzten auf neun oder zehn Punkte ausweiten. Dann würden wir das Tor zum Klassenerhalt weit aufstoßen“, weiß Dominik Münch um die möglicherweise schon vorentscheidende Bedeutung, die die Begegnung des 14. Spieltages in der 3. Liga haben könnte.

Sonntag, 22.01.2017, 16:01 Uhr

Der Block mit Sabrina Roer (l.) und Maren Flachmeier steht. Beim SC Spelle-Venhaus wollen die BSV-Volleyballerinnen den Abstand zur gefährdeten Zone in der 3. Liga weiter vergrößern.
Der Block mit Sabrina Roer (l.) und Maren Flachmeier steht. Beim SC Spelle-Venhaus wollen die BSV-Volleyballerinnen den Abstand zur gefährdeten Zone in der 3. Liga weiter vergrößern. Foto: Biniossek

Das Hinspiel entschieden die Blau-Weißen in der Beverhalle mit 3:1 zu ihren Gunsten. „Es war ein Kampfspiel, kein besonders spektakulärer Volleyball “, erinnert sich der Ostbeverner Trainer. „Und es war ein Blockfestival, bei dem Spelle relativ viele Fehler beim Aufschlag gemacht hat.“ Dass sich dies beim Rückspiel in Niedersachsen wiederholen könnte, daran glaubt Münch nicht: „Ich erwarte eine motivierte Speller Mannschaft, die jeden Punkt braucht und versuchen wird, die Zuschauer mitzunehmen. Unser Gegner hat sich als Heimteam etabliert, da brennt die Bude. Das wird definitiv eine knifflige Aufgabe.“

Auf BSV-Seite wird Anna Dreckmann (privat verhindert) fehlen. Zudem ist das Mitwirken von Luisa Heidorn fraglich. Die B-Lizenz-Inhaberin wird dreieinhalb Stunden vor Spielbeginn ein Volleyball-Match in Sendenhorst als Schiedsrichterin leiten – übrigens gemeinsam mit Dominik Münch. Je nach Länge des Vergleichs wird das Duo möglicherweise erst recht spät in Spelle eintreffen.

Aus den ersten beiden Rückrundenduellen gegen VC Allbau Essen (3:2) und TV Eiche Horn Bremen (3:2) haben die Aufsteigerinnen aus der Bevergemeinde „vier Punkte geholt, die wir in der Hinrunde nicht hatten. Wir sind noch nicht durch, können uns noch nicht zurücklehnen“, so Münch. „Ich glaube, dass es in der Rückrunde schwieriger wird, die 15 Punkte aus der Hinrunde zu wiederholen. Aber wir wollen unser Polster verteidigen und nicht in die Situation kommen, dass wir fragen müssen, wie denn unsere Gegner gespielt haben, weil sie in der Tabelle bis auf ein, zwei Punkte herangekommen sind.“ Für die Verwirklichung dieses Ziels können die Blau-Weißen am Samstag ab 20 Uhr beim Mitaufsteiger und Tabellenzehnten in Spelle viel tun.

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