Volleyball BSV Ostbevern
Klassenerhalt in greifbare Nähe gerückt

Ostbevern -

Das müsste es für die Drittliga-Volleyballerinnen des BSV Ostbevern schon fast gewesen sein, zumindest ist der Klassenerhalt nach dem 3:1-Erfolg beim SC Spelle-Venhaus in greifbare Nähe gerückt.

Sonntag, 22.01.2017, 20:01 Uhr

Auch ohne Sophia Eggenhaus, die kurzfristig aufgrund von Magen-Darm-Problemen passen musste, kamen die BSV-Volleyballerinnen zum 3:1-Erfolg beim SC Spelle-Venhaus.
Auch ohne Sophia Eggenhaus, die kurzfristig aufgrund von Magen-Darm-Problemen passen musste, kamen die BSV-Volleyballerinnen zum 3:1-Erfolg beim SC Spelle-Venhaus. Foto: Biniossek

Das müsste es für die Drittliga-Volleyballerinnen des BSV Ostbevern schon fast gewesen sein, zumindest ist der Klassenerhalt nach dem 3:1-Erfolg beim SC Spelle-Venhaus in greifbare Nähe gerückt. 22 Punkte weisen die Blau-Weißen nach acht Siegen und lediglich sechs Niederlagen auf Rang sieben auf, der Drittletzte aus Niedersachsen hat erst halb so viele Zähler auf dem Konto. Kaum zu glauben, dass der Mitaufsteiger diesen Rückstand in den ausstehenden neun Begegnungen noch aufholt – zumal die Sportlerinnen aus der Bevergemeinde nächsten Sonntag als klarer Favorit in das Duell beim abgeschlagenen Schlusslicht SC Langenhagen gehen. „Wenn wir da einen Dreier mitnehmen, sind wir durch“, so Trainer Dominik Münch .

Vor rund 200 Zuschauern, darunter einem Dutzend mitgereister Anhänger aus Ostbevern , hatten die BSV­erinnen lediglich zu Spielbeginn ein wenig Mühe mit dem Gegner. „Wir hätten eigentlich auch den ersten Satz gewinnen müssen“, analysierte der BSV-Übungsleiter. Nach einer Abtastphase hatte sein Ensemble beim 20:16 die Nase bereits deutlich vorne. Aber Spelle-Venhaus verteidigte anschließend leidenschaftlich und brachte den Ball immer wieder zurück. „Wir haben nix falsch gemacht, dennoch haben sie in dieser Phase das Blatt gewendet.“ Mit 25:23 ging der erste Durchgang an die Gastgeberinnen.

„Wir sind cool geblieben und haben den Druck erhöht“, freute sich Münch über die passende Antwort seiner Mannschaft. Trotz eines 6:10-Rückstandes im zweiten Abschnittes erspielten sich die Gäste bald Oberwasser, ließen nur noch fünf gegnerische Punkte zu und gewannen diesen Satz mit 25:15. „Unser Aufschlag und Angriff haben gegriffen.“

Im dritten und vierten Abschnitt dominierte weiterhin der BSV. „Wir waren in den meisten Elementen einen Tacken besser“, so Münch. „Unsere Annahme stand, der Speller Angriff war ausrechenbar.“ Selbst die groß gewachsene Außenangreiferin, die den BSV-Damen in der Auftaktphase so viele Probleme bereitet hatte, konnte durch Verschiebungen in Block- und Verteidigungsarbeit nicht mehr zwingend punkten. Die SC-Fans wurde zusehends leiser, die BSV-Trommeln beherrschten nun die Geräuschkulisse.

Über 14:10 und 19:12 enteilten die Ostbevernerinnen auf 25:17. Und auch im vierten Durchgang herrschte lediglich bis zum 15:15 Unklarheit über den Ausgang des Duells. Dann zogen die Blau-Weißen auf 25:19 weg.

„Das war ein sehr großer Schritt Richtung Klassenerhalt – besonders, wenn man die ratlosen, hängenden Köpfe auf Speller Seite bedenkt. Sie wissen derzeit nicht, wie sie das Blatt noch wenden sollen“, berichtete Münch von großer Enttäuschung beim Mitaufsteiger. Währenddessen feierte das BSV-Aufgebot ausgelassen den dritten Rückrundensieg in Folge. „Immerhin haben wir eine fremde Halle erobert“, so Dominik Münch.

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