Ems Westbevern Volleyball Landesliga
Auf Platz drei geklettert

Westbevern -

Die Volleyballerinnen des SV Ems Westbevern setzten als Aufsteiger in die landesliga Duftmarken. Mit dem 3:0-Sieg gegen den bisherigen Tabellendritten TV Jahn Rheine verdrängte die Mannschaft von Trainer Fritz Krause den Konkurrenten und belegen nun selbst Platz drei.

Dienstag, 24.01.2017, 06:01 Uhr

Marina Flechtker und ihre Mitspielerinnen konnten endlich einem der großen Drei der Landesliga die Punkte abknöpfen.
Marina Flechtker und ihre Mitspielerinnen konnten endlich einem der großen Drei der Landesliga die Punkte abknöpfen. Foto: Biniossek

Judith Peters und Moana Fromberger setzten mit ihren erfolgreichen Angriffen über die Mitte das i-Tüpfelchen auf den Mannschaftsieg der Ems-Volleyballerinnen gegen den TV Jahn Rheine . Das 3:0 (25:22, 25:17, 28:26) nach 63 Minuten Spielzeit war umkämpft, aber letztlich verdient. In der guten Landesliga-Begegnung waren die Spielerinnen von Trainer Fritz Krause konzentriert und willensstark. Es zeigte sich aber auch, dass es von Vorteil ist, personell breit aufgestellt zu sein. Krause standen zwölf Spielerinnen zur Verfügung, also der gesamte Kader bis auf Daniela Brauk, die wegen einer Fußverletzung nicht mitwirken konnte. Dagegen fehlten seinem Rheiner Trainerkollegen einige Stammspielerinnen.

Das Team in Grün-Weiß setzte die Vorgaben seines Coaches konsequent um, fand nach kleinen schwächeren Phasen in diesem Topspiel wieder in die Spur und schaffte es im vierten Anlauf gegen eine der drei führenden Mannschaften, die Oberhand zu behalten. Mit den drei Punkten aus dieser Partie setzte sich Ems mit nunmehr 21 Zählern auf den dritten Tabellenplatz fest. Nur Blau-Weiß Aasee 4 (26) und Saxonia Münster (24) rangieren in der Tabelle vor den Emserinnen.

Ems war in diesem Spitzenspiel stets Herr der Lage, da das Krause-Team insgesamt konstanter auftrat, variabler spielte und die taktischen Wechsel fruchteten. Stark spielten Jonna Stapel und Nina Wietkamp. „Sie hat ihre beste Saisonleistung gezeigt“, so Krause. Obwohl auf die Partie voll fokussiert, lag Westbevern im ersten Satz mit 6:10 zurück. Doch es gelang die Wende. Ems kam zur 17:13- und 21:14-Führung und schließlich zum Satzgewinn.

Besser startete Ems in den zweiten Satz, erarbeitete sich einen Fünf-Punkte-Vorsprung. Das Plus beruhte vornehmlich auf gute Angaben, die Rheine vor Probleme stellten, und einen insgesamt bessere Arbeit im Block. Marlene Schlautmann, bekannt für ihre präzise geschlagenen Angaben, verhalf ihrem Team zur einer 5:0-Führung im dritten Satz. Statt nachzulegen, ließen die Westbevernerinnen die Zügel etwas schleifen, und es fehlte an der nötigen Konzentration, sodass Rheine zum 11:11 ausgleichen konnte. „Wir waren stets einen Schritt zu spät“, bemängelte Krause, der in zwei Auszeiten seine Mannschaft wieder in die Spur bringen wollte. Die konkreten Hinweise fielen auf fruchtbaren Boden. Allerdings ließ Rheine nicht locker und hielt den Satz bis zu letzten Ballwechsel offen, ehe Moana Fromberger den 28. Punkt und damit den Gesamtsieg für ihre Farben sicherstellte.

„Der Sieg gegen Rheine hat gezeigt, dass wir auch gegen die oben stehenden Mannschaften mithalten können. Dennoch müssen wir weiterhin an Details arbeiten, um uns noch zu verbessern. In den engen Matches kommt es auf Kleinigkeiten an, die entscheidend für den Ausgang sind.“

Ems Westbevern I: Katrin Dödtmann, Julia Schniederbernd, Jonna Stapel, Marina Flechtker, Nadine Ludwig, Judith Peters, Clara Busch, Nina Wietkamp, Hannah du Marlene Schlautmann, Moana Fromberger und Carolin Brockmann.

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