Volleyball Westdeutsche Meisterschaft
U 18 folgt der U 20

Ostbevern -

Die weibliche U 20 der BSV-Volleyballabteilung trat in dieser Saison in der NRW-Liga an und konnte mit Siegen über den amtierenden Westdeutschen Meister TV Hörde, den USC Münster und den VoR Paderborn einige Ausrufezeichen setzen.

Mittwoch, 01.02.2017, 08:02 Uhr

Die U 18-Volleyballer des BSV Ostbevern um Trainer Dirk Volke schafften den Sprung zur Westdeutschen Meisterschaft nicht. In der vorausgehenden Oberliga-Saison hatten sie sich spielerisch stark weiterentwickelt und ihre Staffel gewonnen.
Die U 18-Volleyballer des BSV Ostbevern um Trainer Dirk Volke schafften den Sprung zur Westdeutschen Meisterschaft nicht. In der vorausgehenden Oberliga-Saison hatten sie sich spielerisch stark weiterentwickelt und ihre Staffel gewonnen. Foto: Kock

Die weibliche U 20 der BSV-Volleyballabteilung trat in dieser Saison in der NRW-Liga an und konnte mit Siegen über den amtierenden Westdeutschen Meister TV Hörde , den USC Münster und den VoR Paderborn einige Ausrufezeichen setzen. Gegen den späteren NRW-Liga-Meister BW Dingden unterlag man in eigener Halle nur knapp mit 1:2. Zusätzlich wurde ein vom SV Wachtberg nach langem Hin und Her abgesagtes Spiel mit 2:0 für Ostbevern gewertet.

Dadurch schob sich das Team um Kapitänin Anna Dreckmann noch knapp vor den 1. VC Minden auf den vierten Tabellenplatz. Dieser bedeutet die direkte Qualifikation für die am 18. und 19. März stattfindenden Westdeutschen Meisterschaften in Hörde bei Dortmund.

Nun schafften auch die U 18-Volleyballerinnen der Blau-Weißen durch einen zweiten Platz in der Qualifikationsrunde B den ersehnten Einzug in das Endrundenturnier der besten zwölf Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen.

Das Ostbeverner Aufgebot musste zunächst in der Oberliga starten. Nach vier Spieltagen standen die Mädchen von der Bever überlegen und ohne Satzverlust als Meister fest und waren damit top gesetzt für die Quali-Runde A, wo das Team des Trainergespanns Hille Dreckmann und Stefan Klotz nicht zu schlagen war. In drei aufeinander folgenden Spielen erlebten die vielen mitgereisten Eltern, wie ihre Kinder sich in einen wahren Rausch spielten und mit jeweils 2:0 Sätzen gegen Gastgeber GV Waltrop und den Werdener TB aus Essen gewannen. Im letzten Duell gegen VC SFG Olpe wurde nach einem 0:1-Satzrückstand einmal mehr der Wille des gesamten Teams sichtbar und Ostbevern gewann die folgenden Abschnitte überlegen mit 25:18 und 15:6.

In der entscheidenden Quali-Runde B traf die U 18 dann zunächst auf TuB Bocholt und triumphierte mit 2:0. Im zweiten Spiel gaben die BSVerinnen auch dem VC Essen-Borbeck, dem Nachwuchs des Drittliga-Konkurrenten der ersten Ostbeverner Damenmannschaft, keine Chance. Erst danach mussten die Mädchen trotz einer spielerisch hervorragenden Leistung gegen den 1. VC Minden die erste Saisonniederlage hinnehmen. Direkt im Anschluss machten sie die Teilnahme an den Westdeutschen Meisterschaften durch einen 2:0-Erfolg über den TV Mesum perfekt. Das Finalturnier findet am 4. und 5. März in der Berg Fidel-Halle in Münster statt.

Die männliche U 18 bestritt ihre Quali B in der heimischen Beverhalle, was durch eine überraschende Staffelmeisterschaft bei ihrer ersten Teilnahme an einer Oberliga-Saison und eine erfolgreiche Quali A möglich geworden war. Ohnehin schon als Außenseiter an den Start gehend fielen kurzfristig auch noch zwei Akteure aus der Stammsechs erkrankt aus. Mit lediglich sechs Spielern blieben die Nachwuchsvolleyballer um Trainer Dirk Volke sieglos.

Gegen den späteren Turniersieger Meckenheimer SV war beim 7:25 und 14:25 nichts zu holen. Gegen DJK Delbrück folgte eine 11:25 und 14:25-Niederlage. Aufgrund von Kreislaufproblemen eines Youngsters mussten die Blau-Weißen das bedeutungslose Match gegen Wuppertal vorzeitig aufgeben.

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