Fußball: BSV Ostbevern Frauen
„Celiker und Seiling verlängern

Ostbevern -

Wenige Tage nach der Vertragsverlängerung mit Sven Frommer als Trainer der Kreisliga-Fußballer hat der BSV Ostbevern auch bei den Frauen die wichtigste Frage geklärt: Chef-Coach Andrew Celiker und Co-Trainerin Verena Seiling gehen im Sommer in ihre zweite Saison beim Westfalenliga-Team – und haben ehrgeizige Pläne.

Dienstag, 07.02.2017, 21:02 Uhr

Machen weiter: Andrew Celiker und Verena Seiling werden auch in der kommenden Saison als Trainer-Team der BSV-Frauen fungieren.
Machen weiter: Andrew Celiker und Verena Seiling werden auch in der kommenden Saison als Trainer-Team der BSV-Frauen fungieren. Foto: Kock

„Als Abteilungsleiter Christian Gruhn und die Sportliche Leiterin Ulrike Vennekötter uns gefragt haben, ob wir weitermachen wollen, war die Antwort: definitiv ja!“, berichtete Celiker am Dienstag im Gespräch mit den WN. „Ich musste da nicht lange überlegen, da ich beim BSV langfristig plane. Und ich freue mich, dass der Verein mit unserer Arbeit offenbar zufrieden ist – auch wenn die Tabelle das noch nicht zeigt“, so der Coach.

Entscheidend war für Ulrike Vennekötter etwas, das sich nicht an Platz 13 oder anderen Zahlen ablesen lässt: „Die Mannschaft hat sich fußballerisch auf jeden Fall verbessert und spielt ansehnlicher als in der Vorsaison“, hat die Sportliche Leiterin festgestellt. Dass es nach neun Jahren mit Frank Schlichter Anlaufschwierigkeiten gegeben habe, sei nicht verwunderlich. Für die verbleibenden elf Spiele gelte aber: „Dass wir jetzt Kette geben müssen, ist klar.“ Zwar sei der Klub nicht so vermessen zu glauben, dass die Mannschaft in dieser Saison oben mitspielen könne. „Aber ich bin hundertprozentig davon überzeugt, dass sie das Potenzial hat, in der Rückrunde nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.“

Celiker peilt Platz acht bis zehn an

Daran hat auch Celiker keine Zweifel. „Wir werden uns deutlich von der Abstiegszone entfernen. Ich sehe meine Mannschaft zwischen Platz acht und zehn“, sagt der Coach und nennt die Mängel der ersten Saisonhälfte, die es in der Rückrunde abzustellen gilt: „Immer diese Schwäche beim letzten Abschluss. Und immer diese letzten fünf Minuten, in denen wir unter Druck nicht richtig reagieren. Das ist zwar auch eine Frage der Erfahrung, aber wir wollen das auch durch taktische Umstellungen beheben“, erklärt der Coach, der sich mit seinem Team in der zweiten Trainingswoche nach der Pause befindet.

Mittel- bis langfristig will er die BSV-Frauen in höhere (Tabellen-)Regionen führen. „Ich bin ehrgeizig“, betont er. „Wenn wir den Kader weitgehend zusammenhalten und uns punktuell verstärken, können wir in der nächsten Saison Platz fünf oder sechs anpeilen. Auf Dauer sehe ich uns in den Top fünf“, so Celiker. „Das ist sicher nicht zu optimistisch.“

► Nach der Absage des für Sonntag vorgesehenen ersten Testspielgegners VfL Wolbeck suchen die BSV-Frauen kurzfristig noch Ersatz. Für den 15. Februar (19.30 Uhr) ist die Vorbereitungspartie bei der SG Telgte angesetzt.

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