Fußball-Westfalenliga
Hoch verdienter Heimsieg lässt BSV-Frauen durchatmen

Ostbevern -

Das war ein Spieltag ganz nach dem Geschmack der Westfalenliga-Fußballerinnen des BSV Ostbevern.

Montag, 13.03.2017, 10:03 Uhr

Nicole Eichholt (l.) war die kreativste Kraft auf dem Kunstrasenplatz beim Ostbeverner 2:1-Heimerfolg gegen den VfL Bochum II.
Nicole Eichholt (l.) war die kreativste Kraft auf dem Kunstrasenplatz beim Ostbeverner 2:1-Heimerfolg gegen den VfL Bochum II. Foto: Kock

Das war ein Spieltag ganz nach dem Geschmack der Westfalenliga-Fußballerinnen des BSV Ostbevern . Die Celiker-Elf landete gestern nicht nur einen hoch verdienten 2:1 (2:0)-Heimerfolg gegen einen schwachen VfL Bochum II , sie durfte sich zudem darüber freuen, dass die Konkurrenz im Abstiegskampf komplett Federn ließ und am zurückliegenden Wochenende ohne Punktgewinn blieb. Damit rücken die Blau-Weißen auf Rang elf vor und haben nun drei Zähler Vorsprung auf die gefährdete Zone.

Bereits in der zwölften Minute wurden die Weichen in Richtung Heimsieg gestellt. Nach einem Foulspiel an Kira Lücke entschied der Unparteiische auf Elfmeter für die Gastgeberinnen, den Nicole Eichholt sicher zur Führung für den BSV verwandelte. Zwei Mal tauchten die Gäste in der ersten Hälfte halbwegs gefährlich vor Nina Potthoffs Gehäuse auf, hatten ihr Pulver damit aber beinahe schon verschossen. Sie blieben über weite Strecken der Begegnung den Nachweis schuldig, wie sie zu ihren immerhin schon 20 Punkten gekommen sind.

Zwei Mal Sarah Fipke sowie Kira Lücke besaßen noch vor dem Seitenwechsel weitere gute Einschussmöglichkeiten für die Ostbevernerinnen, die aber erst in der 44. Minute ein zweites Mal jubeln durften. Lücke überwand die Gäste-Torhüterin auf Vorlage von Fipke.

Auch in der zweiten Hälfte blieben die Gastgeberinnen am Drücker und hatten mehr vom Spiel. Um so überraschender fiel aus einem Konter heraus in der 57. Minute der 1:2-Anschlusstreffer für die Fußballerinnen aus dem Ruhrgebiet. Janne Moths trug sich dabei in die Torschützenliste ein. Mit viel Willen und Einsatzbereitschaft brachten die Blau-Weißen den knappen Vorsprung dann jedoch über die Zeit.

„Das haben wir gebraucht, das war sehr wichtig“, freute sich BSV-Trainer Andrew Celiker über den Dreier seines Aufgebotes. „Zuvor haben wir oft gut gespielt und ein schlechtes Ergebnis erzielt. Wir sind über 90 Minuten viel gelaufen und haben in der Abwehr mit Kopf verteidigt. Anfang der zweiten Halbzeit war es ein wenig chaotisch, aber wir haben den Sieg verdient. Die Taktik hat funktioniert.“

BSV Ostbevern Frauen: Potthoff – Mahnke, Kuhlenkötter, Reglin, Heithoff – Schlattmann, Groth, Eichholt, Lücke, Gerdes (57. Mende/85. Kölling)– Fipke (90. Dießelberg).

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