Fußball BSV Ostbevern
Tabellenzweite macht in der Schlussphase ernst

Ostbevern -

80 Minuten schnupperte der BSV Ostbevern am gestrigen Sonntag an einer Punkteteilung gegen den Tabellenzweiten GW Gelmer, dann entglitten ihm doch noch alle drei Zähler.

Sonntag, 23.04.2017, 20:04 Uhr

Simon Sommer (Mitte) und Karsten Boss (l.) ziehen in dieser Szene den Kürzeren gegen ihren Gelmeraner Gegenspieler.
Simon Sommer (Mitte) und Karsten Boss (l.) ziehen in dieser Szene den Kürzeren gegen ihren Gelmeraner Gegenspieler. Foto: Kock

80 Minuten schnupperte der BSV Ostbevern am gestrigen Sonntag an einer Punkteteilung gegen den Tabellenzweiten GW Gelmer , dann entglitten ihm doch noch alle drei Zähler. In den Schlussminuten machte der Verfolger von Spitzenreiter VfL Wolbeck ernst und schenkte den Blau-Weißen noch drei Treffer ein. Unter dem Strich ein Ergebnis, das sicherlich zu hoch ausfiel, weil sich die Gäste lange Zeit schwer taten, nennenswerte Torchancen zu kreieren.

Somit erhalten sich die Grün-Weißen, die ohne ihren urlaubenden Coach Mohammed Sroub im Beverstadion aufliefen, eine kleine Restchance, den A-Liga-Primus doch noch vom Thron zu stoßen. Immerhin kommt es am 21. Mai in Gelmer noch zum direkten Duell der beiden Topteams. Zuvor muss das Überraschungsteam jedoch noch gegen die SG Telgte und Borussia Münster bestehen.

Der BSV hingegen scheint seit Wochen wie festzementiert zu sein auf Platz sieben. Derzeit sind es nach oben vier und nach unten sogar sechs Zähler Abstand.

In der chancenarmen ersten Hälfte ging der Puls der Besucher nur zwei Mal nach oben. Zunächst bei Carsten Essers Kopfball in der 25. Minute, Simon Lührmann hatte die Vorlage geliefert, und dann noch einmal beim Versuch von Thorsten Schürmann (37.), der knapp neben dem Ostbeverner Gehäuse landete. Ansonsten dominierten die Abwehrreihen das Geschehen.

Sören Velling traf nach 52 Minuten die Querlatte, Carsten Esser entschärfte den von Sven Landers Rücken Richtung BSV-Tor hoppelnden Ball kurz vor der Linie. Auf der anderen Seite prüfte Daniel Holthusen den Gelmeraner Keeper (65.).

Treffer fielen erst ab der 80. Minute. Nach sehr ungeschicktem Festhalten im eigenen Strafraum entschied der Unparteiische zu Recht auf Elfmeter für die Gäste. Isse Sander ließ sich dieses Geschenk nicht nehmen. Zwei Minuten später war die Begegnung entschieden, als Velling zum 0:2 traf. Andre Fechtel machte mit dem 0:3 (90.) den Deckel drauf. Zu diesem Zeitpunkt waren die Hausherren nur noch zu zehnt auf dem Feld, weil Simon Lührmann mit einem Cut über dem Auge runter musste und der BSV schon drei Mal gewechselt hatte.

„80 Minuten halten wir das Remis und bekommen dann wie im Hinspiel noch drei Gegentore“, bedauerte BSV-Trainer Sven Frommer. „Das 0:3 sieht wie eine klare Sache aus, war es aber nicht. Die Gelmeraner haben sich den Sieg in der Schlussphase verdient, trotzdem ist es aus unserer Sicht ärgerlich, wie das 0:1 fällt.“

BSV Ostbevern: Lander – Lührmann, Stadtmann, O. Bäumer, Droste – Sommer, Boss (84. Hollmann), Unland (63. N. Leinkenjost), Holthusen (69. F. Kock), Sanders – Esser.

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