Frauen-Westfalenliga
Celiker-Elf hat Klassenerhalt so gut wie sicher

Ostbevern -

Drei Spieltage vor Saisonende haben die Westfalenliga-Fußballerinnen des BSV Ostbevern den Klassenerhalt so gut wie sicher. Nach dem 3:1 (2:0)-Auswärtserfolg beim VfL Billerbeck weisen sie 28 Punkte und einen beträchtlichen Abstand zur gefährdeten Zone auf.

Montag, 08.05.2017, 10:05 Uhr

Petra Groth (M.) führte die BSV-Fußballerinnen mit zwei Treffern zum Auswärtserfolg in Billerbeck und in die Nähe des Klassenerhaltes in der Westfalenliga.
Petra Groth (M.) führte die BSV-Fußballerinnen mit zwei Treffern zum Auswärtserfolg in Billerbeck und in die Nähe des Klassenerhaltes in der Westfalenliga. Foto: Biniossek

Drei Spieltage vor Saisonende haben die Westfalenliga-Fußballerinnen des BSV Ostbevern den Klassenerhalt so gut wie sicher. Nach dem 3:1 (2:0)-Auswärtserfolg beim VfL Billerbeck weisen sie 28 Punkte und einen beträchtlichen Abstand zur gefährdeten Zone auf. Verbliebene Restzweifel an der weiteren Klassenzugehörigkeit sind nur noch theoretischer Natur. Fest steht: Wacker Mecklenbeck und der FC Finnentrop werden die Blau-Weißen nicht mehr erreichen, da für sie lediglich noch zwei Spiele ausstehen. Der FC Donop-Voßheide könnte noch gleichziehen, steht in der Tordifferenz allerdings 18 Treffer schlechter da.

Und selbst wenn die WSU oder Germania Hauenhorst aus der Regionalliga herunter kämen und die Zahl der Westfalenliga-Absteiger auf vier erhöhen würden, müsste Concordia Flaesheim als Viertletzter schon sämtliche drei Begegnungen für sich entscheiden – darunter den direkten Vergleich mit der Celiker-Elf am letzten Spieltag. Bei solch einer günstigen Gesamtkonstellation war es allzu verständlich, dass die BSV-Frauen sich ausgelassen freuten.

„Das war heute ein Superspiel. Wir hatten 90 Minuten das Feuer in den Augen und im Herzen“, zeigte sich Übungsleiter Andrew Celiker begeistert vom Auftritt seiner Elf. „Pressing, Pressing, Pressing – wir haben vorne aggressiv Druck gemacht und Risiko genommen. Mit dieser Taktik hatte Billerbeck wohl nicht gerechnet.“

Petra Groth , ansonsten weniger als Torjägerin bekannt, avancierte mit ihren beiden Treffern zur Matchwinnerin für den BSV. In der 35. Minute drosch sie eine Flanke von Astrid Gerdes mit Vollspann zur Gäste-Führung in die Maschen. Acht Minuten später legte sie mit einem Kopfball auf Eckball von Lisanna Mahnke zum 2:0 nach.

Gerdes sorgte mit dem 3:0 (50.) für die Vorentscheidung. Anna Haberechts 1:3 in der 62. Minute blieb letztlich Ergebniskosmetik. Sarah Fipke, Gerdes Kira Lücke und noch einmal Groth besaßen weitere gute Möglichkeiten für die Gäste.

BSV Ostbevern Frauen: Potthoff – Mahnke, Kuhlenkötter, Reglin, Dießelberg (83. Stövesand) – Heithoff, Groth, Lücke, Gerdes, Peitz (73. Kölling) – Fipke.

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