Beachvolleyball: U 21-Weltmeisterschaft
Lena Ottens vom BSV Ostbevern beendet die WM in China mit gemischten Gefühlen

Ostbevern -

Nach dem letzten Gruppenspiel im Hauptfeld war die U 21-Weltmeisterschaft in China für Lena Ottens vom BSV Ostbevern und Leonie Körtzinger (Hamburg) beendet. Im entscheidenden Spiel hatten sie bei vier Netzkantenrollern großes Pech. Ottens reist mit gemischten Gefühlen nach Hause.

Donnerstag, 13.07.2017, 18:07 Uhr

Ein starkes Team: Lena Ottens (o.) vom BSV Ostbevern und Leonie Körtzinger
Ein starkes Team: Lena Ottens (o.) vom BSV Ostbevern und Leonie Körtzinger Foto: privat

Das entscheidende Spiel am zweiten Tag der Hauptrunde hat Lena Ottens vom BSV Ostbevern mit ihrer Spielpartnerin verloren. Die Beachvolleyballerin des BSV Ostbevern fliegt mit gemischten Gefühlen von der U 21-Weltmeisterschaft in China nach Hause. „Wir hatten uns natürlich mehr erhofft und sind enttäuscht. Aber auch aus diesem Turnier können wir viel mitnehmen, wir haben viel gelernt“, bilanzierte die 20-Jährige. „Es war auf jeden Fall eine tolle Erfahrung, an einer WM teilgenommen zu haben. Und ein kleines Erfolgsgefühl haben wir auch durch die gewonnene Quali.“

Nach erfolgreich überstandener Qualifikation verloren Ottens und Leonie Körtzinger (VC Olympia Hamburg) im Pool C des Hauptfelds gegen die letztjährigen WM-Zweiten aus Russland und ein polnisches Team (WN berichteten). Am Dienstag mussten sich die Deutschen im „Gruppen-Endspiel“ um Platz drei knapp in drei Sätzen geschlagen geben und schieden damit aus. Sie unterlagen Böbner und Vergé-Dépré mit 21:16, 18:21, 12:15. „Das war ärgerlich, aber die Schweizerinnen waren etwas abgeklärter und haben verdient gewonnen“, sagte Bundestrainer Elmar Harbrecht. „Schade für die Mädels, sie waren in einem der besten Pools. Dennoch haben sie gezeigt, dass sie Potenzial und Perspektive haben.“

„Mit positiver Stimmung sind wir ins Spiel gegangen“, berichtete Ottens. „Im ersten Satz hatten wir unsere Gegnerinnen auch gut im Griff. Im zweiten haben sie uns mit sehr guten Aufschlägen unter Druck gesetzt, sodass wir Probleme hatten und verloren.“ Ottens weiter: „Im dritten Satz haben wir versucht, wieder von vorne zu starten, was uns auch ganz gut geglückt ist. Allerdings hatten wir sehr viel Pech, wir mussten vier Netzkantenroller hinnehmen.“ Die glücklichen Punkte für die Schweizerinnen seien am Ende entscheidend gewesen.

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