Volleyball: 3. Liga West
BSV Ostbevern entscheidet sich für die Vorlizenzierung

Ostbevern -

Die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern nehmen an der Vorlizenzierung zur 2. Liga teil. Dieses unverbindliche Verfahren sei für den BSV „völlig ergebnisoffen“, betont Dominik Münch, der Abteilungsleiter und Trainer des Tabellenführers in der 3. Liga.

Montag, 29.01.2018, 17:01 Uhr

Seit 2012 sind die Frauen des BSV Ostbevern unter Trainer Dominik Münch dreimal aufgestiegen.
Seit 2012 sind die Frauen des BSV Ostbevern unter Trainer Dominik Münch dreimal aufgestiegen. Foto: Aumüller

Die Entscheidung ist gefallen: Die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern halten sich alle Möglichkeiten offen, in der nächsten Saison noch eine Etage höher zu spielen. Der Verein nimmt an der Vorlizenzierung zur 2. Liga teil. Die Frist, sich für dieses unverbindliche Verfahren anzumelden, läuft am kommenden Donnerstag aus.

Hätte der BSV abgewunken, wäre ein Aufstieg unmöglich, auch wenn sich der Club sportlich qualifizieren würde. Eine feste Zusage, auch aufsteigen zu wollen, wenn die Mannschaft Meister in der 3. Liga wird, bedeutet die Teilnahme an der Vorlizenzierung aber noch nicht.

Wir warten ab, ob wir die Anforderungen für die 2. Liga überhaupt realisieren können.

Dominik Münch

Ein klares Statement zur 2. Liga hat der BSV noch nicht abgegeben. „Wir wollten das Thema nur nicht jetzt schon zu den Akten legen“, erklärt Dominik Münch . Der Abteilungsleiter und Trainer des Erfolgsteams stellt klar: „Es ist für uns ein völlig ergebnisoffener Prozess. Wir warten ab, ob wir die Anforderungen für die 2. Liga überhaupt realisieren können.“

Dass die BSV-Frauen sportlich das Zeug für diese Klasse haben, dürfte außer Frage stehen. Die junge Mannschaft, die mit Münch seit 2012 dreimal aufgestiegen ist, steht in ihrem zweiten Jahr in der 3. Liga an der Tabellenspitze – mit 14 Siegen aus 16 Spielen. „Wir fahren jetzt zweigleisig“, so Münch. „Wir versuchen, Meister zu werden, und prüfen, ob wir die Auflagen erfüllen können.“

Erster Termin ist in Potsdam

Um Münch hat sich ein fünfköpfiges Team gebildet, dass sich mit dem Thema Zweitliga-Tauglichkeit beschäftigt. Erster fester Termin ist ein Seminar der Volleyball-Bundesliga (VBL) am 10. Februar (Samstag) in Potsdam mit allen Vereinen, die an der Vorlizenzierung teilnehmen. „Dort werden die Bedingungen erläutert, und es geht um eine erste enge Kontaktaufnahme zur VBL“, sagt Münch. „Und wir bekommen Hausaufgaben: Wo besteht Handlungsbedarf? Was ist für uns möglich und was nicht?“

Die BSV-Verantwortlichen kennen noch längst nicht alle Details. Das endgültige Lizenzierungsverfahren läuft bis zum Mai. Auch Geld wird eine Rolle spielen. „Das ist natürlich ein gewichtiger Punkt“, so Münch. „Wir können aber noch gar nicht sagen, mit welchen Kosten wir kalkulieren müssten.“

Die Mannschaft soll zusammenbleiben.

Dominik Münch

Münch selbst müsste sich bis Ende März für den intensiven und zeitraubenden Lehrgang zur Trainer-A-Lizenz angemeldet haben, um in der 2. Liga trainieren zu dürfen. „Auch das ist noch offen“, sagt der B-Lizenz-Inhaber.

Die Spielerinnen haben sich die Entscheidung für die Vorlizenzierung nicht leicht gemacht. „Deutlich wurde in allen Gesprächen, dass die Mannschaft zusammenbleiben soll“, berichtet Münch. Fest steht: Es gibt noch viel zu bereden beim BSV.

Noch sechs Spiele

Die Saison in der 3. Liga West endet in knapp zwei Monaten. Die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern bestreiten noch sechs Spiele, das nächste erst am 17. Februar (Samstag, 20 Uhr) bei Tuspo Weende in Göttingen. In der letzten Partie treffen die BSV-Frauen am 25. März (Sonntag, 15 Uhr) in der heimischen Beverhalle auf Fortuna Bonn.

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