Volleyball: 3. Liga
Endspurt im Titelrennen beginnt für den BSV Ostbevern beim Tuspo Weende

Ostbevern -

Mit dem Auftritt beim Tabellenzehnten Tuspo Weende beginnt für die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern am Samstag der Endspurt im Titelrennen der 3. Liga. Tags drauf steht bei BW Aasee die Vorrunde zum Bezirkspokal an. Und in Potsdam gab‘s Infos zu den Anforderungen der 2. Bundesliga.

Donnerstag, 15.02.2018, 20:02 Uhr

Mit Wiebke Silge (Mitte), aber ohne Maren Flachmeier (r.) reisen die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern am Samstag nach Weende, wo sie den Schlussspurt in der Drittliga-Saison beginnen.
Mit Wiebke Silge (Mitte), aber ohne Maren Flachmeier (r.) reisen die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern am Samstag nach Weende, wo sie den Schlussspurt in der Drittliga-Saison beginnen. Foto: Aumüller

„Nach drei Wochen Pause beginnt für uns der Saisonendspurt mit insgesamt noch sechs Spielen“, blickt Dominik Münch vor­aus auf den Auftritt der BSV-Volleyballerinnen am Samstag um 20 Uhr beim Tuspo Weende. Das Hinspiel gegen den Tabellenzehnten entschied der Titelanwärter aus der Bevergemeinde zwar mit 3:1 für sich, hatte dabei aber mehr Mühe als ihm lieb war. „Es war die Partie nach dem 0:3 gegen Aasee. Wir waren angespannt und hatten nicht die nötige Lockerheit“, so der BSV-Trainer. „Weende ist damals ersatzgeschwächt angetreten, hat aber aus der Not eine Tugend und uns das Leben schwer gemacht.“

Nach der etwa dreistündigen Fahrt Richtung Göttingen rechnet Münch mit einer „kniffligen Begegnung. Weende ist heimstark und diesmal sicher besser besetzt. Vor ihrem lautstarken Publikum muss man sich erst einmal behaupten. Wir müssen die Ruhe bewahren und Konstanz reinbringen.“

Mit Zuspielerin Lea Dreckmann und Angreiferin Maren Flachmeier (beide privat verhindert) muss der BSV auf zwei Spielerinnen verzichten, die „Stabilität in unser Spiel bringen“. Zudem fehlte Clara Tewinkel unter der Woche krankheitsbedingt. „Wir werden trotzdem in der Lage sein, auf Topniveau zu spielen“, ist sich Dominik Münch sicher.

In gleicher Besetzung werden die Blau-Weißen am Sonntag ab 11 Uhr zur Vorrunde im Bezirkspokal in der Aasee-Sporthalle in Münster antreten. Der erste Gegner ist Regionalligist Union Lüdinghausen. Gewinnt der BSV dieses Duell, folgt nachmittags gleich das Finale dieser Viererrunde. Nur der Sieger qualifiziert sich für die Endrunde des Bezirkspokals, die Ende März stattfinden wird. „Nach diesem Wochenende befinden wir uns wieder im Spielrhythmus“, gewinnt Münch der immensen Doppelbelastung etwas Gutes ab.

Zwei Vertreterinnen der Volleyball-Bundesliga (VBL) haben den BSV derweil bei einem Treffen in Potsdam über die Anforderungen in der 2. Liga informiert. Der VBL-Masterplan sieht dabei für Aufsteiger einen Stufenplan mit abgemilderten Vor­aussetzungen in Sachen Organisationsstruktur, Business-Plan und Sporthalle vor. „Welpenschutz“, nennt Münch das, der gemeinsam mit drei weiteren Ostbevernern vor Ort war. „Sie haben uns Mut gemacht und wollen uns ins Boot holen. Es herrscht eine positive Grundstimmung. Wir werden weiterhin sondieren, ob die Marke 2. Liga zum Verein passt. Die Entscheidung ist weiter offen.“ Bis zum 2. Mai bleibt Zeit, das Für und Wider abzuwägen.

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