Fußball: Volksbank-Bever-Cup
Ehrgeiziges Urgestein in Reihen des BSV Ostbevern

Ostbevern -

Am heutigen Mittwoch (2. Januar) beginnt die vierte Auflage des Volksbank-Bever-Cups. Wiederum mit dabei ist Nicole Groth, die schon 2007 mit dem BSV Ostbevern in die Westfalenliga aufstieg. Zwischenzeitlich hat sie auch Regionalliga-Luft geschnuppert.

Dienstag, 01.01.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 01.01.2019, 20:15 Uhr
Die Ostbevernerin Nicole Groth spielt seit vielen Jahren auf Westfalen- und Regionalliga-Niveau.
Die Ostbevernerin Nicole Groth spielt seit vielen Jahren auf Westfalen- und Regionalliga-Niveau. Foto: Aumüller

Am heutigen Mittwoch beginnt in der Beverhalle die vierte Auflage des Volksbank-Bever-Cups. 28 Mannschaften werden bis Samstag um die Nachfolge von Titelverteidiger Warendorfer SU kämpfen, der den Reigen um 19 Uhr mit dem Vergleich gegen Außenseiter Wacker Mecklenbeck II eröffnet. Von den heimischen Vertretern ist das zweite Aufgebot des Gastgebers mit dabei. Die SG Telgte I und der BSV Ostbevern III steigen am Donnerstag ein, während der SV Ems Westbevern, die SG Telgte II und die Erstvertretung der Blau-Weißen erst am Freitagabend in der Gruppe fünf aktiv werden.

Nicole Groth wird dann die Erfahrung aus zahlreichen Dritt- und Viertliga-Matches einbringen. „Das Turnier hat einen großen Stellenwert. Vor allem das Miteinander ist wichtig. Man ist jedes Mal wieder aufgeregt, wenn man die tolle Atmosphäre hört“, so die ehrgeizige Ostbevernerin.

2007 feierte sie mit ihrem Heimatverein, Trainer Helmut Niehues und Teamkolleginnen wie Kerstin Große Westerloh, Manuela Imholt, Veronika Holtkemper oder auch Silvia Jostes den Westfalenliga-Aufstieg. 2008 nahm sie dann das Angebot des Regionalligisten DJK Eintracht Coesfeld an. Gleichzeitig begann sie ihre Ausbildung zur Polizeibeamtin. „Zeitweilig bin ich zwei Mal in der Woche von Stukenbrock nach Coesfeld gefahren. Der Aufwand war zu groß. Das hat keinen Sinn gemacht“, so die 31-Jährige, die viele noch besser unter ihrem Mädchennamen Eichholt kennen.

Also zog sie weiter, erst zum BSV Fortuna Münster, dann zum VfL Kommern, einem Regionalligisten in der Nähe von Köln, wohin sie beruflich versetzt wurde. Nach einjähriger Pause wegen eines Kreuz- und Außenbandrisses heuerte sie 2013 beim TuS Zülpich an, ehe es zwei Jahre später zurück nach Ostbevern ging.

„Rückblickend ist es her­ausragend, dass wir uns schon so lange in der Westfalenliga halten. Dieses Jahr ist es das vorrangige Ziel, nicht abzusteigen. Wir sind gut angefangen, haben aber zum Ende der Hinrunde in wichtigen Spielen zu wenig Punkte geholt. Die Gefahr, unten reinzurutschen, ist da, wenn man gegen direkte Konkurrenten wie Gremmendorf verliert“, sagt Groth, die mit dem BSV auch mehrere Kreispokalsiege feierte. In den nächsten Tagen gilt ihr Augenmerk jedoch erst einmal dem Hallenfußball.

► Dem Wettbewerb der Damen sind zwei Jugendturniere vorgelagert. Am Donnerstag von 12 bis 17 Uhr sind die U 11-Mädchen in der Beverhalle aktiv, am Freitag ab 12 Uhr schließen sich die U 19-Juniorinnnen an.

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