Volleyball: 3. Liga Frauen
BSV Ostbevern darf beim ASV Senden erst nach dem elften Satzball jubeln

Ostbevern -

Der ASV Senden leistete tapfere Gegenwehr, am Ende setzte sich aber doch der Favorit durch. Mit dem zehnten Saisonerfolg untermauerten die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern ihre Anwartschaft auf den zweiten Tabellenplatz.

Sonntag, 13.01.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 13.01.2019, 21:04 Uhr
Vera Horstmann (r.) bekommt es bei diesem Angriffsversuch mit Viktoria Micke zu tun, die einen Einerblock für den ASV Senden stellt.
Vera Horstmann (r.) bekommt es bei diesem Angriffsversuch mit Viktoria Micke zu tun, die einen Einerblock für den ASV Senden stellt. Foto: Christian Besse

Die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern haben ihren zweiten Tabellenplatz in der 3. Liga eindrucksvoll untermauert. Beim 3:1-Auswärtserfolg in Senden hatten sich die Blau-Weißen allerdings großer Gegenwehr des Abstiegskandidaten zu erwehren. „Eine coole Teamleistung. Wir sind sehr glücklich über diesen prima Start ins neue Jahr“, kommentierte Übungsleiter Dominik Münch den zehnten Saisonerfolg.

Neben Maren Flachmeier und Andrea Mersch-Schneider (beide verletzt) mussten die Gäste kurzfristig auch Carolin Auen ersetzen. Die Zuspielerin musste aufgrund eines Magen-Darminfekts passen. „Dafür mussten andere in die Bresche springen. Es lag mehr Verantwortung bei fitten Spielerinnen, sie haben das toll geschultert“, sagte der BSV-Trainer weiter. „Das Wechselspiel hat gut funktioniert. Sabrina Roer hat richtig Dampf gemacht, Anna Dreckmann drei Sätze lang sehr gut gespielt und Clara Tewinkel hatte großen Anteil am Erfolg im vierten Satz.“

Die ersten beiden Abschnitte verliefen sehr ähnlich. Ostbevern ging in Führung, Senden zog zeitweilig vorbei, am Satzende wurde es sehr eng und spannend. Im ersten Durchgang hatte der BSV mit 7:3 die Nase vorn, um beim 19:21 ins Hintertreffen zu geraten und dann beim 25:23 doch die Nerven zu behalten.

Im zweiten Satz führten die Gäste mit 10:5, mussten den 10:10-Ausgleich hinnehmen, zogen wieder auf 18:14 weg, um über 18:20 und 23:25 diesmal den Kürzeren zu ziehen. Der folgende Abschnitt wurde über 5:0 und 18:9 bis zum 24:13 vom BSV dominiert, ehe zehn Satzbälle nicht verwertet werden konnten. Im elften und letzten Versuch machte es Anna Dreckmann dann besser zum 25:23. „Da musste man sich eben mal eine Schweißperle von der Stern wischen“, so Münch.

Ein 13:4-Lauf wendete im vierten Durchgang einen 12:15-Rückstand zum abschließenden 25:19-Erfolg. Münch: „Das war eine Bomben-Schlussphase.“

BSV: L. und A. Dreckmann, Eggenhaus, Roer, Horstmann, Rüdingloh, Rolf, Silge, Tewinkel, Ritt, Seidel, van der Veer.

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