Volleyball: 3. Liga
BSV Ostbevern muss beim TV Eiche Horn Bremen mal wieder durchs Fegefeuer

Ostbevern -

Sechs Duelle haben die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern inzwischen in der 3. Liga gegen den TV Eiche Horn Bremen bestritten. Lediglich im ersten Vergleich unterlagen sie 2016 glatt mit 0:3, es folgten fünf Fünf-Satz-Krimis – allesamt mit Happy End für die Blau-Weißen. So auch am Sonntag.

Sonntag, 03.02.2019, 21:06 Uhr aktualisiert: 03.02.2019, 21:14 Uhr
Sabrina Roer (l.) und Sophia Eggenhaus gingen leicht erkältet ins Auswärtsmatch beim TV Eiche Horn Bremen und verhalfen ihrem Team trotzdem zu einem 3:2-Erfolg.
Sabrina Roer (l.) und Sophia Eggenhaus gingen leicht erkältet ins Auswärtsmatch beim TV Eiche Horn Bremen und verhalfen ihrem Team trotzdem zu einem 3:2-Erfolg. Foto: Aumüller

„Alter Schwede, in Spielen gegen TV Eiche Horn Bremen geht es nicht ohne Fegefeuer“, bilanzierte Trainer Dominik Münch nach dem 3:2-Auswärtstriumph bei den Hansestädterinnen. Nur im ersten Duell gewannen die Norddeutschen 2016 glatt mit 3:0, anschließend folgten fünf Tie-break-Siege der Blau-Weißen aus der Bevergemeinde.

„Dabei standen wir kurz vor dem 3:0-Sieg“, so Münch weiter. 23:21 führten seine Volleyballerinnen am gestrigen Sonntag im dritten Satz. Zwei Punkte fehlten zum glatten Matchgewinn. Aber die Bremerinnen kamen zurück und entschieden diesen Durchgang noch mit 27:25 zu ihren Gunsten.

Begonnen hatte das Drittliga-Match mit einem furiosen 10:0-Run der Gäste im ersten Satz. „Wir waren total fokussiert, aber irgendwann kommt die Heimmannschaft rein, Bremen musste erst den Einstieg finden“, erläuterte der Ostbeverner Übungsleiter. „Wir hatten unser Aufschlagpulver am Anfang verschossen und unser Gegner holte Pünktchen für Pünktchen auf. Beide Teams verfügten über Satzbälle, ehe Ostbevern beim 30:28 das bessere Ende für sich hatte. „Wir haben den Kopf hochgehalten und waren nervenstark.“

Obwohl der BSV auf Maike Rüdingloh, Maren Flachmeier und Andrea Mersch-Schneider verzichten musste und Wiebke Silge , Sabrina Roer, Vera Horstmann sowie Sophia Eggenhaus ein wenig kränkelten, dominierte der BSV den zweiten Abschnitt und gewann ihn letztlich deutlich mit 25:15.

Im vierten Satz zog Bremen schnell auf 12:6 davon. Die Gäste hakten den Durchgang ab, schonten ihre Kräfte und unterlagen mit 13:25.

Im Tie-break waren sie dann wieder voll da. „Wir waren mutig und echt konsequent“, so der BSV-Trainer. Zwar gerieten seine Schützlinge zwischenzeitlich noch einmal mit 12:13 in Rückstand, machten den Sack dann aber zum 15:13 zu. „Unter diesen Bedingungen sind wir mit den zwei Punkten sehr glücklich“, freute sich Münch nach dem kräftezehrenden Match mit nur neunköpfigem Aufgebot.

BSV: Eggenhaus, L. und A. Dreckmann, Auen, Rolf, Horstmann, Roer, Silge und Tewinkel.

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