Volleyball: 2. Liga
Starkes Bekenntnis: BSV Ostbevern setzt auf eigenen Nachwuchs

Ostbevern -

Aufsteiger BSV Ostbevern startet mit einem Heimspiel gegen den SV Bad Laer in die Saison. Nach einem Jahr Pause kehrt Ira Hünker zum BSV zurück. Ansonsten setzt der Verein voll auf den eigenen Nachwuchs.

Freitag, 24.05.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 24.05.2019, 18:02 Uhr
Im März 2018 wurde Ira Hünker (3.v.l.) von Trainer Dominik Münch und ihren Mitspielerinnen verabschiedet. Jetzt kehrt sie zum BSV zurück.
Im März 2018 wurde Ira Hünker (3.v.l.) von Trainer Dominik Münch und ihren Mitspielerinnen verabschiedet. Jetzt kehrt sie zum BSV zurück. Foto: Ulrich Brunner

Das ist ein ganz starkes Bekenntnis: Der BSV Ostbevern geht – auch wenn es verschiedene Anfragen potenzieller Verstärkungen gegeben hat – ohne Zugänge von auswärts in die neue Saison. „Wir haben uns ganz bewusst dazu entschlossen. Es ist eine klare Entscheidung, dass wir mit der Mannschaft in der 2. Liga spielen, die den Aufstieg geschafft hat“, erklärt Trainer Dominik Münch . „Alles andere würde nicht unserem Profil entsprechen und wäre ein völlig falsches Signal. Wir wollen weiter den eigenen Nachwuchs einbauen.“

Aus der zweiten Mannschaften werden die Nachwuchskräfte Franka van der Veer (Angriff) und Franziska Seidel (Libera) fest in den Zweitliga-Kader hochgezogen. Sie haben schon einige Einsätze beim Vizemeister der 3. Liga West hinter sich. Ein Name taucht neu im Aufgebot des Zweitligisten auf: Ira Hünker. Die erfahrene Spielerin kehrt nach einem Jahr Pause zum BSV zurück. Libera Jana Rolf steht künftig wegen ihres Medizin-Studiums nicht mehr zur Verfügung, ansonsten bleiben alle Spielerinnen bei den Blau-Weißen.

„Ira Hünker soll unser Libero-Team verstärken. Wir wollen uns da breiter aufstellen“, sagt Münch. Bei Andrea Mersch-Schneider sei offen, ob sie aus beruflichen Gründen immer voll zur Verfügung steht. „Und Franziska Seidel trauen wir alles zu, aber wir wissen ja selbst noch nicht, was in der 2. Liga auf uns zukommt.“ Vittoria Ritt, das dritte Talent aus der Reserve, das schon in der 3. Liga Erfahrungen gesammelt hat, „rückt auf jeden Fall noch enger an die erste Mannschaft ran“, so Münch.

Nur der Form halber: Der BSV hat jetzt auch offiziell von der Volleyball-Bundesliga (VBL) aus Berlin die Bestätigung, dass die Lizenz-Unterlagen in Ordnung sind und der Club in der 2. Bundesliga Nord antreten darf. Der Rahmenspielplan steht auch schon. Voraussichtlich starten die Ostbevernerinnen am 15. September (Sonntag) mit einem Heimspiel. Zu Gast ist der Gegner mit der größten räumlichen Nähe zum BSV in dieser Klasse: der SV Bad Laer. „Ein Derby, da wird die Halle voll sein. Das ist toll“, strahlt Münch. Die Spielzeit endet für den Aufsteiger ebenfalls in der heimischen Beverhalle. Am 18. April 2020 kommt der TSV Bayer Leverkusen.

In die Saisonvorbereitung starten die BSV-Frauen Anfang Juni. Seit dem letzten Spieltag in der 3. Liga haben sie nicht mehr trainiert. „Die Spielerinnen sollten gut sechs Wochen lang keinen Volleyball anfassen, zumindest nicht beim BSV“, war Münch eine Abstinenz seiner Mannschaft wichtig.

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