Radsport: Mecklenburger Seen Runde
RG Loheide fährt in Mecklenburg 301 Kilometer

Ostbevern -

Fünf Fahrer der RG Loheide stellten sich der Herausforderung bei der Mecklenburger Seen Runde. Es ging über 301 Kilometer mit etwa 2000 Höhenmetern. Die Fünfer-Gruppe aus Ostbevern wollte unbedingt gemeinsam ins Ziel kommen.

Dienstag, 28.05.2019, 10:44 Uhr
Das Team der RG Loheide mit (v.l.) Bernhard Feikus, Martin Imholt, Frank Wientke, Ludger Hovest und Kai Busch blieb knapp unter zehn Stunden reiner Fahrtzeit.
Das Team der RG Loheide mit (v.l.) Bernhard Feikus, Martin Imholt, Frank Wientke, Ludger Hovest und Kai Busch blieb knapp unter zehn Stunden reiner Fahrtzeit. Foto: privat

Reicht die Vorbereitung? Haben wir genug Kilometer in den Beinen? Mit diesen Fragen im Hinterkopf machten sich die Radsportler der RG Loheide auf den Weg nach Neubrandenburg. Die Gruppe aus Ostbevern startete bei der fünften Auflage der Mecklenburger Seen Runde (MSR).

Hält das Wetter, bleibt es wenigstens trocken? So lautete die bange Frage am Vortag des Rennens. Die Teilnehmer mussten eine Distanz von 301 Kilometern bewältigen, gespickt mit vielen kurzen Anstiegen und etwa 2000 Höhenmetern. Mehr als 4000 Teilnehmer standen, in kleinen Gruppen aufgeteilt, am Start.

Kurz vor Sonnenaufgang, um 4.20 Uhr, ging es los. Martin Imholt, Ludger Hovest, Kai Busch, Frank Wientke und Bernhard Feikus hatten den Plan, als Gruppe zu fahren und gemeinsam ins Ziel zu kommen. Zunächst genoss die Truppe die aufgehende Sonne und die wunderbare Seenlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns. „Bald jedoch zog sich der Himmel zu und unser Blick war nach oben gerichtet“, berichtete Feikus.

Ein strammer Wind und Temperaturen um zehn Grad machten den Fahrern zu schaffen. Aber es blieb trocken. „Leider ließ der Straßenbelag zu wünschen übrig“, so Feikus. In Orten wie Neustrelitz, Mirow oder Waren wurden die Fahrer von einem begeisterten Publikum mit Beifall begrüßt. Die erste Kurzpause legten sie bei Kilometer 123 ein. „Es klappt wunderbar im Team“, so die Zwischenbilanz von Busch.

Immer wechselnd in der Führungsposition, um Kräfte zu sparen, ging es für die Gruppe der RG Loheide weiter. Nach einer zweiten kurzen Pause bei Kilometer 240 fuhr sie im letzten Streckenabschnitt mit Rückenwind dem Ziel entgegen. Nach etwas weniger als zehn Stunden reiner Fahrtzeit überquerten die fünf Teammitglieder glücklich die Ziellinie in Neubrandenburg. „Wir waren uns alle einig: So macht Rennradfahren richtig Spaß“, strahlte Bernhard Feikus.

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